Öko-Oratorium "Mutter Erde" von Hartmut Tripp uraufgeführt

In der Arnsberger Heilig-Kreuz-Kirche wurde am Samstag Abend das Öko-Oratorium "Mutter Erde" des Iserlohner Komponisten und Musikpädagogen Hartmut Tripp uraufgeführt - ein Gemeinschaftsprojekt des Kirchenkreises Iserlohn mit der HSK-Musikschule.

Öko-Oratorium? Das ist geistliche Musik in Form eines Oratoriums, aber mit einer klaren, politischen Botschaft: Angesichts von Klimawandel, Umweltzerstörung und der Überfischung der Meere ist es allerhöchste Zeit, sich für unseren Planeten einzusetzen.

Zur Begrüßung spielte Hartmut Tripp am Saxophon Variationen über das Lied "Gott gab uns Atem". Dabei wurde er von Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer an der Orgel begleitet, der im Anschluss an das Dirigentenpult wechselte, um den fast 70-köpfigen Chor, die drei Solisten sowie das Orchester Camerata Instrumentale Siegen zu dirigieren.

In 26 kurzen Szenen wurde eindringlich appelliert, die Schöpfung zu bewahren. Besonders die Chorparts sorgten für Gänsehautmomente, aber auch die junge Sopranistin Sophie Richter, Stephan Hinssen (Tenor/Sprecher) und Hanno Kreft (Bass) beeindruckten. Der Dank war lang anhaltender Applaus und ein Extra-Applaus für den Komponisten.

Schade, dass nur wenige Zuhörer ihren Weg zu dieser wunderbaren Veranstaltung fanden. Da steckte viel Arbeit und Herzblut darin. 

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