Tölzer Knabenchor sorgt für Wohlklang bei der 11. "Toccata" im Neheimer Dom

Der "Tölzer Knabenchor" überzeugte mit seiner gesanglichen Leistung bei der 11. "Toccata" im Neheimer Dom. Fotos: Albrecht
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  • Der "Tölzer Knabenchor" überzeugte mit seiner gesanglichen Leistung bei der 11. "Toccata" im Neheimer Dom. Fotos: Albrecht
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Neheim. Mit der Auswahl knüpfte der Dombauverein Neheim an die Erfolge der letzten Kulturveranstaltungen im Stadtteil Neheim an: Die 11. „Toccata“ im Neheimer Dom überzeugte rund 700 Zuhörer mit einem breit gefächerten Konzertprogramm.

Bis auf den letzen Platz gefüllt war die Neheimer St. Johannes Kirche zu einem würdigen Anlass: Die „Toccata“ als das Neheimer Kulturerlebnis hatte in diesem Jahr den „Tölzer Knabenchor“ zu Gast. „Wir schätzen uns glücklich, angesichts von 250 Auftritten jährlich noch eine Zusage für einen Auftritt in Neheim bekommen zu haben“, begrüßte der Vorsitzende des Dombauvereins, Stephan Wertschulte, die Gäste. Zu denen gehörten auch rund 20 Helferinnen aus dem Flüchtlingskreis der Stadt, die man eingeladen hatte.

Flüchtlingskreis aus der Stadt eingeladen

Ihrem Anspruch wurde die Toccata mit dem Auftritt des „Tölzer Knabenchors“ in allen Belangen gerecht. So zeigten die jungen Sänger, die bei vielen Stücken stimmliche Unterstützung von ehemaligen „Knaben“ bekommen hatten, ihr ganzes gesangliches Können. Im ersten Teil des Konzertes war dieses vor allem n den langen und schweren Stücken von Bach, Hayden und Mozart zu hören.

Weiter klassisch, aber mit einem Spektrum vielen bekannterer Werke unterhielten die Tölzer ihr Publikum nach der Pause weiter. Dabei konnte der Chor unter der Gesamtleitung von Christian Fliegner noch einmal bei seinen Zuhörern mit stimmlicher Reinheit punkten.

Knaben punkten mit stimmlicher Reinheit

Begeistert vom Vortrag klatschten die Gäste zwei Zugaben herbei, von denen eine mit Orgelbegleitung durch Kantor Hartwig Diehl gesungen wurde. Vollends zufrieden ließen die Tölzer dann noch die Volksweise von Alfred Disselhoff „Nun ade, du mein lieb Heimatland“ erklingen, war in der Kirche mit tosendem Applaus bedacht wurde.

Den traditionell geselligen Abschluss der „Toccata“ gab´s anschließend „open air“ bei deutlich kühleren Temperaturen. Zum schmackhaften Toccatateller der Fleischerei Alteköster gesellten sich auch die Sänger des Knabenchors, die sich an den Stehtischen für ihre Leistungen auch persönlich loben lassen durften.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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