Sankt Stephanusgemeinde Niedereimer
Trotz vieler Änderungen: „Ein ganz starkes Stück Kirche“

Der scheidende Vikar Guido Ricke (Mitte) mit  Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Peter Werdelmann (Kirchenvorstand) bei der Verabschiedung.
  • Der scheidende Vikar Guido Ricke (Mitte) mit Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Peter Werdelmann (Kirchenvorstand) bei der Verabschiedung.
  • Foto: Detlev Becker
  • hochgeladen von Annette Foehring

In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang der Sankt Stephanus Kirchengemeinde Niedereimer bezeichnete der Leiter der kürzlich neugebildeten Propsteipfarrei Sankt Laurentius Propst Hubertus Böttcher Niedereimer als „Ein ganz starkes Stück Kirche“. Er betonte, dass gerade Niedereimer mit seinen engagierten Gemeindemitgliedern eine starke Rolle im Pastoralen Raum hat und er hoffe, dass dies auch nach der Neugestaltung so bliebe.
Mit dem Ablauf des vergangenen Jahres lösten sich die ehemals eigenständigen Kirchengemeinden zwischen Niedereimer und Oeventrop auf und bilden nun eine gemeinsame Pfarrei. Dieses bedeutet gleichzeitig, dass sich die Kirchenvorstände und Gemeindeausschüsse aufgelöst haben und derzeit ein Verwaltungsrat übergangsweise die Geschicke der Kirchengemeinden entscheidet.

Nach über 100 Jahren keine eigenständige Gemeinde mehr

Aus Niedereimer gehören Michael Bienstein und Friedel Sölken diesem Gremium an. In Niedereimer endet so nun nach über 100 Jahren die Arbeit des selbständigen Kirchenvorstandes. Diesbezüglich verabschiedete man beim Neujahrsempfang Annemarie Schnelle, Detlev Becker, Peter Glaremin, Peter Hosters, Dirk Sander, Klaus Vernholz sowie Peter Werdelmann und dankte ihnen für ihre geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent. Zudem wurden an diesem Abend Helga Glaremin (Messdienerarbeit), Maria Hosters (Gemeindeausschuss) und Wilfried Glaremin (Küster) offiziell verabschiedet und ebenfalls mit einem kleinen Präsent bedacht. Vorgestellt und gleichzeitig neu eingeführt als Küster wurden bei der Veranstaltung Marita Voß und Winfried Ortmann.

Vikar Guido Ricke verabschiedet

Abschied nehmen musste die Stephanusgemeinde an diesem Abend auch von „ihrem“ Vikar Guido Ricke. Nach mehr als fünf Jahren engagiertem Wirken wechselt Vikar Ricke in Kürze in den Pastoralen Raum Sundern. Propst Hubertus Böttcher dankte Vikar Ricke im Namen des gesamten Pastoralteams für die überaus erfolgreiche seelsorgerische Betreuung der ihm anvertrauten Kirchengemeinden, besonders aber in Niedereimer und Wennigloh. Propst Böttcher bezeichnete Vikar Ricke bezüglich des Wechsels als „Pfadfinder“, da auf Dauer noch weitere Priester der Propsteipfarrei wechseln müssten.

Maria Hosters dankte dem scheidenden Vikar Guido Ricke im Namen der Stephanusgemeinde für seine langjährige und vielfältige Arbeit in Niedereimer. Ein besonders Anliegen war Vikar Ricke stets die Ausbildung der neuen Messdiener. Diese bedankten sich bereits in der Kirche bei ihm und schenkten ihm einen „Wunschbaum“ für sein neues Heim.

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