Infoveranstaltung in Arnsberg
Weibliche Genitalverstümmelung – auch bei uns ein Thema

Jawahir Cumar, Gründerin des Vereins "stop mutilation e.V.", berichtete von ihren Erfahrungen als Begleiterin und Beraterin von betroffenen Frauen in Deutschland, aber auch von ihren eigenen als Betroffene.
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  • Jawahir Cumar, Gründerin des Vereins "stop mutilation e.V.", berichtete von ihren Erfahrungen als Begleiterin und Beraterin von betroffenen Frauen in Deutschland, aber auch von ihren eigenen als Betroffene.
  • Foto: Pressestelle Bezirksregierung Arnsberg
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Rund 80 Interessierte -  u.a. aus Schulen, Kindergärten, Medizin sowie
Flüchtlings- und Migrationsarbeit - informierten sich jetzt in Arnsberg über dieProblematik der weiblichen Genitalverstümmelung in Deutschland. Inzwischen leben hier schätzungsweise 65.000 Mädchen und Frauen mit
einer Genitalverstümmelung; ca. 15.500 weitere sind davon bedroht, teilte die Bezirksregierung Arnsberg in einer Pressemitteilung mit. 

Weltweit sind 200 Millionen Frauen und Mädchen betroffen, vor allem in
afrikanischen Ländern und Südostasien.  Jawahir Cumar, Gründerin des Vereins stop mutilation e.V., berichtetevon ihren Erfahrungen als Begleiterin und Beraterin von
betroffenen Frauen in Deutschland, aber auch von ihren eigenen als
Betroffene. Wichtige Tipps gab sie den Zuhörerinnen und Zuhörern, wie
(potentiell) Betroffene kultursensibel angesprochen werden sollten.

Für Thema sensibilisieren

Professor Thomas Schwenzer von der Frauenklinik am Klinikum Dortmund
informierte über die verschiedenen Formen und die medizinischen
Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung.Wichtig war den beiden Referierenden und der zuständigen
Hauptdezernentin der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Anja Lackner, dass
die Anwesenden als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihren
jeweiligen Berufen fungieren: „Denn“, so drückte es Dr. Anja Lackner aus,
„man kann nur sensibel für etwas sein, wenn man weiß, dass es das gibt.“  Die Veranstaltung wurde von der Bezirksregierung Arnsberg zusammen
mit der Frauenberatung Arnsberg sowie dem ZONTA Club Arnsberg

durchgeführt.

Jawahir Cumar, Gründerin des Vereins "stop mutilation e.V.", berichtete von ihren Erfahrungen als Begleiterin und Beraterin von betroffenen Frauen in Deutschland, aber auch von ihren eigenen als Betroffene.
Professor Thomas Schwenzer von der Frauenklinik am Klinikum Dortmund  informierte über die verschiedenen Formen und die medizinischen Auswirkungen der weiblichen Genitalverstümmelung.

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