INO pflanzt in Zusammenarbeit mit Ortsheimatpfleger Willi Linn „Dinscheder Glockenapfelbäume“

Zwei Setzlinge eines Dinscheder Glockenapfelbaumes stehen jetzt da, wo sie hinpassen, um nicht zu sagen hingehören: auf die Eiswiese in Dinschede. Beim Schneiden der Bäume im Garten der Familie Lagast in der Wunne machte der damit beauftragte Pomologe (Experte für die Obstzucht) darauf aufmerksam, dass es sich bei dem Apfelbaum um ein ganz besonderes Exemplar handelt, nämlich um einen seltenen Dinscheder Glockenapfelbaum. Er hat einige Setzlinge entnommen, gezüchtet und veredelt. Damit sie der Nachwelt erhalten bleiben und sich die Bürger an den wohlschmeckenden Äpfeln erfreuen können, wurde überlegt, wo sie hinpassen.
Willi Linn, INO-Mitglied und Ortsheimatpfleger, kümmerte sich und schlug als würdigen Standort die Eiswiese in Dinschede vor. Olaf Spindeldreher und Albert Schlupp pflanzten sie dann dort nahe beim Insektenhotel ein.

Der Glockenapfel zeichnet sich durch die charakteristische, glockenartige Form der Äpfel aus. Sie lassen sich im Oktober ernten und haben ein volles, säuerlich-erfrischendes Aroma. Sie eignen sich zum direkten Verzehr. In jungen Jahren zeichnet sich der Glockenapfel durch ein schlankes Wachstum mit vielen aufrechten Ästen aus. Diese entwickeln sich im Laufe des Alters und bei steigenden Erträgen immer weiter in die Waagerechte. So entsteht eine malerische Krone, die breit und hochkugelig ist. Diese Sorte ist ein sehr guter Pollenspender.

Mögen die Dinscheder Glockenapfelbäume in Zukunft gut wachsen und später, uns Bürgern, Schatten spenden und uns mit leckeren Äpfeln beglücken.

Autor:

Ronald Frank aus Arnsberg

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