Blitzmarathon - eine Zwischenbilanz des Ministeriums

3.000 Polizistinnen und Polizisten sind seit Freitagmorgen an der Umsetzung der Aktion "Brems Dich -rette Leben" beteiligt. Foto: Albrecht
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Der Blitzmarathon ist zum jetzigen Zeitpunkt schon erfolgreich verlaufen. Das teilte Freitagabend das Ministerium von Innenminister Jäger in einer ersten Stellungnahme mit. Hier der Wortlaut:

Innenminister Jäger: Neue Verkehrsstrategie wirkt

Innenminister Ralf Jäger zog heute (10.02.) eine erste positive Zwischenbilanz des landesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathons. „Die Autofahrer sind heute langsamer und disziplinierter gefahren. Damit haben wir unser Ziel erreicht. Denn wir wollen mehr Verkehrssicherheit und nicht mehr Knöllchen“, erklärte er in Düsseldorf. Rund 3.000 Polizistinnen und Polizisten führen von Freitag 6 Uhr bis Samstag 6 Uhr in ganz NRW an 1.400 Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durch.

Trotz der Bekanntgabe der Messstellen durch die Polizei gab es Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren:
· Uneinsichtig war ein 38 Jahre alter Autofahrer in Duisburg. Mit sage und schreibe 102 Stundenkilometern wurde er innerorts geblitzt, wo 50 km/h erlaubt sind. In der Innenstadt Düsseldorf wurde ein Autofahrer mit 95 km/h erwischt.
· Die höchste Tempoüberschreitung außerorts maßen Polizisten auf der Autobahn in Köln auf der A 57. Der Autofahrer fuhr 160 km/h, wo 100 km/h erlaubt sind. Die zu erwartende Strafe: Vier Punkte in Flensburg, ein Monat Fahrverbot und 240 Euro Bußgeld.
· Gegen Mittag fuhr ein Ehepaar in Hagen mit 65 km/h bei erlaubten 50 in eine Laserkontrolle. Der Autofahrer trug es mit Humor, als er 25 Euro Verwarnungsgeld zahlen musste. “Gerade in dem Augenblick der Messung habe ich mit meiner Frau über den Blitz-Marathon gesprochen“, erzählte er den Polizeibeamten.

Der 24-Stunden-Blitz-Marathon ist eine koordinierte Aktion der NRW-Polizei „Es handelt sich um eine langfristige Strategie unter dem Motto „Brems Dich - rette Leben!“, die seit November die Zahl der Toten im Straßenverkehr senken soll. Deshalb wird auch in Zukunft weiter intensiv geblitzt. „Gerade für Fußgänger und Radfahrer sind zu schnell fahrende Autos besonders gefährlich. Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und müssen geschützt werden“, betonte Jäger.

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