Das muss drin sein: Sozial- und Erziehungsdienste aufwerten!

Nach dem überwältigenden Ergebnis der Urabstimmung von ver.di erklärt sich DIE LINKE Fraktion im Kreistag Hochsauerland solidarisch mit den Streikenden in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Die Linke begrüßt, dass die Streiks von den Eltern weithin ebenfalls mit Verständnis und Solidarität aufgenommen werden.

Fraktionsvorsitzender Dietmar Schwalm fordert die Arbeitgeber auf, endlich ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, das die Arbeit der Beschäftigten deutlich aufwertet:

„Es ist ein Skandal, welches Schauspiel die Arbeitgeber hier auf dem Rücken der Beschäftigten, der Eltern und nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder vollführen. Trotz der massiven Belastungen der Erzieherinnen und Erzieher, sowie der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind die Arbeitgeber nicht bereit, ein vernünftiges Angebot zur Aufwertung dieser gesellschaftlich so wichtigen Berufe auf den Tisch zu legen. Wir freuen uns über das deutliche Signal der Urabstimmung und stehen auch im Hochsauerlandkreis voll und ganz an der Seite der Streikenden. Auch im Interesse der Kinder muss endlich Schluss sein mit den Lippenbekenntnissen von Arbeitgebern und Politikern, die immer wieder beteuern, dass sie in die Zukunft und die Bildung investieren würden. Seit 25 Jahren gab es keine Aufwertung dieser so wichtigen Berufe. Jetzt reicht es - die Arbeit der Beschäftigten muss mehr wert sein!“

Dabei ist sich DIE LINKE bewusst, dass diese Aufgabe nicht von den Trägern alleine gestemmt werden kann. Das Kinderbildungsgesetz des Landes sieht eine faire Bezahlung der Beschäftigten nicht vor. So wichtig die kleinen Verbesserungen sind, für die jetzt gestreikt wird: Wenn die Erzieherinnen und Erzieher wirklich unter guten Bedingungen arbeiten und entsprechend ihrer Leistung bezahlt werden sollen, muss sich auch die Politik in Düsseldorf bewegen.

Autor:

Dietmar Schwalm aus Arnsberg

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