Energiewende Erträge statt Wetten

´Wenn es beim Zahleneingemachten bei einer Kommune ernst wird und keine Wohltaten zu verteilen sind kommen doch Überforderungsanzeichen. Liest man eine der im online zugänglichen Vorlagensystem zur Sanierung kritischer und genauer bewerte ich. Es geht der Verwaltung etwa um ein weitgehend "weiter so - Augen zu und durch!". Man stellt für 5 Jahre ein "Umsatzplus" von 7,5% fest und die wesentlichen Einsparungen im Personalbereich durch KW-Vermerke und Anhöhung der Grundsteuern. Fraktionsklausuren und städtische Sitzungsläufe müssen aber auch weiteren Meinungen zugänglich bleiben. Die Frage nach Kindergartenbeiträgen ist doch zunächst auch eine Frage guter Arbeitsplätze. Gute Arbeitgeber können den Arbeitnehmern die nämlich ersetzen und selbst mit §3 Nr. 33 EStG damit für das Unternehmen Steuern sparen. Um die Kindergartenbeiträge stabil zu halten müsste man die Grundsteuer um 2,81 € pro JAHR für ein Einfamilienhaus anheben. 23,41ct/Monat wären die Familien der SPD wert. Wird dieser geringe Betrag genannt?

Das Versagen der CDU bei der eigenen Energiewende ist durch viele festgestellt worden. In Arnsberg auch? Im Klimaschutzkonzept der Stadt Arnsberg werden die Potenziale der Energieerzeugung aus Wind anders als in den Landesentwicklungsplänen priorisiert und danach auch mit NV=0 falsch bewertet. Minister Harry Voigtsberger hat im Jahr 2011 bis 2% der Landesfläche für Windvorrangzonen vorgeschlagen. Bei einer Stadt wie Arnsberg macht dies etwa 3,5 Quadratkilometer einzurichtende Windvorrangzonen aus. Dies kostet der Stadt fast nichts (Planungsrecht) erbringt aber wie man schon in Soest und Werl nachlesen kann nach wenigen Jahren einiges an Gewerbe- und Grundsteuerkraft. Ein Zahlenbeispiel: Eine 2,5-MW-Windenergieanlage erzielt bis zu 320.000 Euro pro Jahr an Einnahmen aus dem Stromverkauf. Im Durchschnitt 3,5 %, also rund 11.000 Euro, fließen pro Stück jährlich als Gewerbesteuer an die Kommune. Solche Objekte erzeugen neben einer regionalen Kapitalbindung, in der Mehrzahl von Privatleuten, auch Versicherungssteuerkraft und Einlagen für die komplette Demontage. Daneben werden von alleine Zuwege asphaltiert und die Umgegend der Anlage "in Schuss" gehalten. Regionale Arbeitsplätze entstehen über Jahrzehnte. Da die Stromtrassen im Sauerland nach meinen Recherchen ausreichend groß dimensioniert sind muss für die dann dezentral erzeugte Energie in diesem Bereich nichts ausgebaut werden. Wer Beispiele der Wirkung sehen möchte dem empfehle ich Internetrecherchen mit den Suchworten wie "texas wind power". Wenn Sonntagsreden Taten folgen könnten Regionen wie das Sauerland die städtischen Regionen des Ruhrgebietes mit erneuerbarem Strom auch aus Wind beliefern, weil Fläche, Wind und Wasser Potenziale der Region Südwestfalen sind.

So von E. Felix Werker im SPD-Ortsverein Arnsberg diskutiert.
Wir treffen uns jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat im Bürgerbüro..

Autor:

E. Felix Werker aus Arnsberg

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