Radweg perfekt: Freie Fahrt dank freier Bürger...

Mit Wolfgang Löser (Bezirksregierung), Lothar Deppe und Oscar Santos (beide StraßenNRW) eröffneten Manfred Schäfer (Stadt Arnsberg), Klaus Kaiser (MdL), Rosemarie Goldner (stellv. Bürgermeisterin) und Klaus Büenfeld (Bezirksausschuss-Vorsitzender Oeventrop) die schon sei November fertig gestellten neuen Etappen am Ruhrtalradweg. Fotos: Albrecht
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  • Mit Wolfgang Löser (Bezirksregierung), Lothar Deppe und Oscar Santos (beide StraßenNRW) eröffneten Manfred Schäfer (Stadt Arnsberg), Klaus Kaiser (MdL), Rosemarie Goldner (stellv. Bürgermeisterin) und Klaus Büenfeld (Bezirksausschuss-Vorsitzender Oeventrop) die schon sei November fertig gestellten neuen Etappen am Ruhrtalradweg. Fotos: Albrecht
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„Das ist ein guter Schritt für Oeventrop“, lobte der Vorsitzende des Bezirksausschusses, Klaus Büenfeld, anlässlich der offiziellen Eröffnung eines neuen Stücks auf dem bestehenden Ruhrtalradweg.
Fahren kann man auf dem neuen Stück Ruhrtalradweg im Bereich des Segelflugplatzes Oeventrop schon seit dem November des letzten Jahres. Mit dem dritten Teilabschnitt über eine Länge von 490 Metern zwischen Glösinger Feld und Filscheid wurde das Projekt abgeschlossen.
Drei Teilabschnitte haben den Ruhrtalradweg (RTRW) auf einer Länge von fast zwei Kilometern deutlich zu seinem Vorteil verändert. Weg von der Straße und direkt entlang des Geländes beim Luftsportclub Oeventrop (LSC) führt der Weg nun die Radtouristen auf neuen Pfaden.
Und nicht nur sie: „Der Radweg hat seine Alltagstauglichkeit bewiesen und wird gerne von den Bürgern angenommen“, beschrieb Klaus Büenfeld. Die Weg in den Ortskern oder wieder zurück sind so mit dem Rad deutlich angenehmer und schöner geworden. „Dafür haben wir viel Überzeugungsarbeit geleistet“, so Büenfeld.
Anlieger hatten dazu zu einem gemeinsamen Preis Fläche von ihren Grundstücken verkauft, was den Ausbau der neuen Strecke überhaupt erst möglich gemacht hatte. Ihnen wurde im Zug der Eröffnung ganz besonders gedankt.
Neben einer mit allen Parteien besetzten Arbeitsgruppe aus dem Bezirksausschuss waren es auch die Stadt Arnsberg, der LSC und vor allem Anlieger, die gemeinsam an einem Strang gezogen haben. „Hier ist ein Gemeinschaftswerk entstanden“, lobte die stellvertretende Bürgermeisterin Rosie Goldner. Die Strecke sei längst zu einem „positiven Dauerbrenner“ für Oeventrop geworden.
Die Förderung der Nahmobilität mit dem Fahrrad hat man sich auf den drei Teilstücken auch etwas kosten lassen: Insgesamt 347.000 Euro, um genau zu sein. 86.000 Euro steuerte die Stadt bei, 120.000 Euro gab´s aus dem Topf „Bürgerradweg“ und 141.000 Euro gab es vom Land. Kernstücke des Weges ist ein spezieller Schutzzaun für Radfahrer und eine neue Brücke für Radfahrer und Fußgänger über den Filscheid-Bach.
Neben dem RTRW bei Oeventrop kommt aber der Radverkehr in der Stadt allgemein auf die Agenda. Wolfgang Schäfer stellte verschiedene Bereiche vor. So werde derzeit geprüft, ob weitere Einbahnstaßen zur Nutzung für den Radverkehr freigegeben werden können (von 55 möglichen werden 11 bereits genutzt). Auch hat man am Bahnhof Arnsberg 14 neue Radboxen stehen, weitere finden sich in Oevetnrop (4) und Neheim (5). Dazu kommen auch noch Schutzstreifen an den Straßen, die von Radlern mit genutzt werden können.
Dass es in Arnsberg die schönsten Weg am RTRW geben, davon ist Stadtplaner Thomas Vielhaber überzeugt. „Vor fünf Jahren war das noch völlig anders, jetzt finden 50 Prozent der Übernachtungen am RTRW in Arnsberg statt“, so Vielhaber. Mit der Asphaltierung habe man die Wege vom RTRW einfach alltagstauglicher machen können. Schon längst zeichne sich eine intensive Nutzung auch für den Sport oder zu Spaziergängen ab.

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