Stadt Arnsberg gibt wichtige Handlungsempfehlungen
Zahl der Coronafälle im Stadtgebiet Arnsberg steigt

Die Zahl der Corona-Infizierten im Stadtgebiet Arnsberg steigt. Die Stadt Arnsberg gibt daher wichtige Handlungsempfehlungen. | Foto: pixabay/Grafik Sikora
  • Die Zahl der Corona-Infizierten im Stadtgebiet Arnsberg steigt. Die Stadt Arnsberg gibt daher wichtige Handlungsempfehlungen.
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Unter anderem aufgrund der Rückkehr von Reisenden aus dem Ausland, vor allem aus Risikogebieten, verzeichnen die Corona-Fallzahlen derzeit bundesweit in vielen Kommunen einen steigenden Trend. Viele der neu infizierten Personen sind Menschen jüngeren Alters. Ein Großteil der aktuellen Fälle in NRW stammt aus dem familiären Umfeld und ist insbesondere eine Folge privater Feiern. Um dieser Entwicklung auch im Stadtgebiet Arnsberg entgegenzuwirken, ist der Corona-Krisenstab der Stadt Arnsberg zu einer Besprechung zusammengekommen. Hierbei wurden verschiedene aktuelle Problemlagen identifiziert und wichtige Informationen für die BürgerInnen abgestimmt.

„Die Corona-Krise begleitet uns nun bereits mehrere Monate. Nach einigen Wochen, in denen das Infektionsgeschehen in Arnsberg nahezu zum Stillstand gekommen war, beobachten wir seit einiger Zeit wieder eine langsame, aber stetige Zunahme der Fälle in unserer Stadt. Dem möchten wir so schnell es geht entgegenwirken. Das liegt im Interesse aller Arnsbergerinnen und Arnsberger und hierfür kann und muss auch jede und jeder Einzelne etwas tun“, erklärt der Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner, der den Krisenstab kurzfristig zu seiner Sitzung einberufen hatte.
Die wichtigsten aktuellen Themenfelder:

1. ReiserückkehrerInnen

Viele der neu zu verzeichnenden Infektionsfälle sind auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Leider sind hierbei nicht mehr alle Infektionswege nachvollziehbar, sprich, es lässt sich in manchen Fällen nicht genau sagen, bei wem sich einzelne Infizierte angesteckt haben. Das erhöht grundsätzlich das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer werden daher darum gebeten, besonders achtsam zu handeln, was die verschiedenen Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus angeht.

2. Private Feiern

Eine weitere Ursache für die derzeitige Zunahme von Infektionsfällen sind private Feierlichkeiten, bei denen Abstände nicht eingehalten werden. Die Stadt bittet auch hier um Beachtung der in der Corona-Schutzverordnung vorgegebenen Schutzmaßnahmen (insbesondere Einhaltung der Abstandsregelungen, Rückverfolgbarkeit der Gäste, Beschränkung der Personenzahl auf ein vertretbares Maß).

3. Zu wenig Abstand an Bushaltestellen

Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus zur Schule fahren, halten leider in vielen Fällen beim Warten an den Bushaltestellen keinen ausreichenden Abstand zueinander. Das ist insbesondere deshalb problematisch, weil hierbei keine Masken getragen werden, da man sich im Freien befindet. Die Stadt bittet die Eltern darum, ihre Kinder auf das hohe Infektionsrisiko hinzuweisen. Genügend Abstand auch im Freien ist unbedingt geboten!

4. Kontrollen im Gastronomiebereich

Die Stadt kontrolliert aktuell verstärkt Gastronomiebetriebe hinsichtlich der Einhaltung der Regeln der Coronaschutzverordnung. Grund hierfür ist, dass hier vermehrt Verstöße festgestellt wurden. In diesem Zuge werden die Betreiber vor Ort auch noch einmal eingehend auf die einzelnen Regelungen hingewiesen. Die Stadt bittet daher alle Gastronomen wie auch die Inhaber anderer Betriebe und Geschäfte mit Kundenverkehr eindringlich darum, die geltenden Vorgaben strikt einzuhalten und so eine Weitergabe des Virus in ihrem Betrieb möglichst zu verhindern.

5. Abstand halten, Maskenpflicht beachten, Hygieneregeln einhalten

Die seit vielen Wochen geltenden Regelungen, die eine unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus verhindern sollen, sind allen Bürgerinnen und Bürgern bekannt. Bitte halten Sie diese unbedingt ein: Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen, tragen Sie in geschlossenen Räumen wie Supermärkten oder öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen usw. einen Mund-Nasen-Schutz – das gilt ebenso im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann -, geben Sie niemandem die Hand, niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge und waschen Sie sich regelmäßig und sehr gründlich (mind. 30 Sekunden lang) die Hände mit Seife.

Der Arnsberger Krisenstab wird auch in dieser Woche unter der Leitung von Bürgermeister Ralf Paul Bittner tagen. Ebenfalls wurde durch den Bürgermeister die Change-Kommission wieder aktiviert.

Autor:

Diana Ranke aus Arnsberg-Neheim

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