Achtung! Falsche Polizei in Sundern und Arnsberg unterwegs

Vorsicht am Telefon vor falschen Polizisten

Auch im neuen Jahr versuchen Betrüger an das Geld älterer Mitbürger zu kommen. Im gesamten Sauerland kommt es immer wieder zu Anrufen der falschen Polizei. In Sundern konnte jetzt ein Schaden im letzten Moment verhindert werden.

Am Montag erhielt eine 78-jährige Dame den Anruf eines angeblichen Polizisten. In ihrem Telefondisplay erschien die Nummer 0 29 33 / 110. Mit einer geschickten Gesprächsführung erklärte der Täter, dass momentan eine Gruppe von Verbrechern in Sundern unterwegs sei. Ermittlungen hätten gezeigt, dass der Name der 78-jährigen Frau auf einer Liste dieser Verbrecher stehe. Da auch die Hausbank mit den Tätern zusammen arbeiten würde, sei ihr angespartes Geld nicht sicher.

78-Jährige hebt vierstelligen Betrag von Konto ab

Der falsche Polizist überzeugte die Seniorin, das Geld abzuheben. Dieses sollte dann nach einer erneuten Kontaktaufnahme an einen "Kriminalbeamten" übergeben werden. Die Frau ging zur Bank und hob einen hohen vierstelligen Betrag ab. Zuhause bemerkte der Pflegedienst der Dame, dass sie einen großen Bargeldbetrag von der Bank abgehoben hatte. Der Pflegedienst informierte direkt die Angehörigen der Frau. Diese alarmierten daraufhin die richtige Polizei. Ein Schaden konnte somit im letzten Moment verhindert werden.

Tipps der Polizei

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:

- Rufen Sie beim geringsten Zweifel die echte Polizei unter dem Notruf 110 an.

- Informieren Sie Ihre Familie, Freunde oder gute Nachbarn.

- Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 110 erscheinen zu lassen. Die echte Polizei überträgt niemals die Notrufnummer 110 auf das angerufene Telefondisplay.

- Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

- Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an
unbekannte Personen.
- Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen.

- Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

Autor:

Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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