„Bundesförderung für effiziente Gebäude“ ist gestartet
Energiesparen: Fördermittel einfacher beantragen

Die Beratungsstelle Arnsberg bietet eine kostenlose Telefon- oder Video-Beratung zum Thema Energiesparen an.
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  • hochgeladen von Claudia Grosseloser

Die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) ist zum Jahresbeginn gestartet. Damit soll es einfacher werden Fördermittel für energetische Verbesserungen am Eigenheim zu beantragen.

„Der Bund bündelt und verbessert schrittweise seine Förderprogramme“, sagt Carsten Peters, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW in Arnsberg. „Ab sofort reicht zum Beispiel ein Antrag aus, um Zuschüsse für unterschiedliche Einzelmaßnahmen zu bekommen.“

Eine Reihe von Veränderungen wird allerdings erst in den nächsten Monaten umgesetzt. Einige wichtige Neuerungen, die bereits seit Jahresbeginn gelten, hat Peters zusammengetragen:

  • Nur eine Antragsstelle: Zuschüsse für einzelne Sanierungsmaßnahmen, egal ob Wärmedämmung oder der Einbau einer Wärmepumpe, werden seit 1. Januar einheitlich online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt.
  • Zuschuss für Mehrfamilienhäuser: Der 20-prozentige Zuschuss bei energetischen Sanierungen steht nun auch für Mehrfamilienhäuser zur Verfügung.
  • Förderhöhe gestiegen: Die förderfähigen Kosten für die Sanierungsmaßnahmen insgesamt erhöhen sich von 50.000 auf 60.000 Euro pro Antrag und Jahr - und das nun beliebig oft.
  • Baubegleitung: Die mögliche Förderung einer Baubegleitung steigt von 4.000 auf 5.000 Euro pro Antrag und Jahr – auch das beliebig oft.
  • Bonus Sanierungsfahrplan: Wenn die geplante Sanierungsmaßnahme Teil eines vorab geförderten individuellen Sanierungsfahrplans ist, winkt ein zusätzlicher Bonus in Höhe von fünf Prozent.
  • Bonus Biomasse: Biomasseheizungen (zum Beispiel Holzpelletheizungen) mit geringen Staubemmissionen werden zu 40 Prozent gefördert– bei einem Tausch weg vom Öl und mit dem Bonus Sanierungsfahrplan sind sogar 55 Prozent drin.

„Trotz einiger Vereinfachungen ist und bleibt Beratung wichtig“, erklärt Peters. „Denn weiterhin müssen technische Mindestanforderungen eingehalten und die Anträge vorab gestellt werden.“

Kostenlose Beratung der Beratungsstelle Arnsberg

Informationen und Tipps rund um Fördermittel sowie Termine für eine kostenlose Telefon- oder Video-Beratung gibt es unter Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Arnsberg, Tel. 02932/51097-05, E-Mail: arnsberg.energie@verbraucherzentrale.nrw oder unter Tel. 0211/33996555 und www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung.

Autor:

Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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