Maskenpflicht, Klimaanlagen und Lüftung
RLG: "Keine Angst vor Corona im Linienbus"

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch im HSK. Viele Fahrgäste machen sich Sorgen, ob sie in Bus oder Bahn noch sicher vor Infektionen sind.
  • Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt auch im HSK. Viele Fahrgäste machen sich Sorgen, ob sie in Bus oder Bahn noch sicher vor Infektionen sind.
  • Foto: Wolfgang Detemple
  • hochgeladen von Diana Ranke

Die dunkle Jahreszeit hat Einzug gehalten und im November erleben wir den zweiten Lockdown. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt. Viele Fahrgäste machen sich Sorgen, ob sie in Bus oder Bahn noch sicher vor Infektionen sind.

Um das Risiko einer möglichen Schmierinfektion so gering wie möglich zu halten, reinigt die RLG ihre Fahrzeuge zweimal täglich. Zusätzlich dazu werden der Fahrerarbeitsplatz sowie Haltegriffe und Schlaufen täglich desinfiziert. Im Zentrum des Infektionsschutzes steht aber die Virenübertragung durch Aerosole in geschlossenen Räumen. Die RLG, Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass in ihren Bussen eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Das Gegenteil sei sogar der Fall: Zunächst würde schon alleine das ständige Öffnen der Türen an den Haltestellen für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgen.

Klimaanlagen und Lüften

"Außerdem tragen alle Fahrgäste einen Mundschutz und reden in der Regel nicht direkt miteinander." Das wichtigste Argument der RLG bezieht sich aber auf die besonders leistungsstarken Klimaanlagen in den eigenen Bussen. Alle zwei bis drei Minuten werde bei einer Leistung von 32 KW die gesamte Luftmenge im Bus ausgetauscht. „Diese hohe Umwälzrate sorgt für eine gute Durchlüftung“, so der Geschäftsführer des kommunalen Unternehmens, André Pieperjohanns.
Darüber hinaus entfeuchte die Klimaanlage die Luft deutlich, in größeren Tröpfchen gebundene Viren würden durch die Trocknung abgeschieden. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der RLG, Dirk Lönnecke, bekräftigt, dass auch in Pandemiezeiten kein erhöhtes Risiko bei der Fahrt mit dem Bus besteht, wenn penibel die Maskenpflicht zum Eigen- und Fremdschutz im öffentlichen Nahverkehr eingehalten wird.

"Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot"

Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands VDVgibt es unter den Beschäftigten im ÖPNV Deutschland weit nur eine sehr geringe Zahl an Corona-Infektionen. Dem Verband liegen inzwischen Rückmeldungen von 94 Nahverkehrsunternehmen aus ganz Deutschland vor. Bei den dort fast 80.000 Beschäftigten gibt es seit Beginn der Pandemie insgesamt 233 bestätigte Corona-Infektionen. Das entspricht einer Quote von 0,29 Prozent. Der bundesweite Wert in der Gesamtbevölkerung liegt bei 0,54 Prozent (Stand: 27.10.) „Dieses Ergebnis untermauert, was diverse wissenschaftliche Untersuchungen und unabhängige Experten bereits festgestellt haben: Der ÖPNV ist kein Corona-Hotspot. Die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Nahverkehr ist äußerst gering“, betont VDV-Präsident Ingo Wortmann. Nur 9 der 233 bestätigten Corona-Infektionen haben nachweislich während des Dienstes stattgefunden. Informationen zum Thema finden sich im Internet auch auf der Website der Initiative Deutschland mobil unter https://www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-undbahn.html.

Autor:

Diana Ranke aus Arnsberg-Neheim

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