Ver.di Hochsauerlandkreis ruft Beschäftigte zum Warnstreik auf

Alle Räder stehen still... Auch die Buss der RLG werden am morgigen Donnerstag im Sauerland bestreikt. Foto: RLG
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Kreis. Die Gewerkschaft Ver.di ruft die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für Donnerstag zum Warnstreik auf. Hier der Aufruf im Wortlaut:

Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt.
Gewerkschaft ver.di ruft alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zur Teilnahme auf.

Nachdem die 2. Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öf-fentlichen Dienst von Bund und Kommunen ohne Ergebnis geblieben ist, ruft die Gewerkschaft ver.di, Bezirk Hellweg-Hochsauerland, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes

für Donnerstag, den 27. März 2014

zum ganztätigen Warnstreik auf. Anlässlich der landesweiten Warnstreiks in NRW werden die Streikenden aus dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest an einer Großkundgebung in Dortmund teilnehmen um dort ihren berechtigten Forderungen in der Tarifrunde Nachdruck zu verleihen, da insbesondere beim Geld die Positionen in den Tarifverhandlungen noch weit auseinander liegen.

Aufgerufen sind alle Beschäftigten der Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis und des Kreises Soest sowie die Beschäftigten der Stadtwerke, Bauhöfe und kommunale Wasserwerke, sowie der Kreisverwaltungen des Hochsauerlandkreises und des Kreises Soest einschl. der Straßenmeistereien. Insbesondere werden die Städte Brilon, Winterberg, Arnsberg, Lippstadt und Soest von den Warnstreiks betroffen sein. Einbezogen sind diesmal auch wieder die kommunalen Kindertagesstätten – schwerpunktmäßig aus Arnsberg und Warstein -. Die betroffenen Eltern werden im Vorfeld informiert. Mit dabei sind auch die Beschäftigten der LWL-Einrichtungen der Standorte Lippstadt, Warstein und Marsberg. Ebenso ist auch der Nahverkehr betroffen. Die Beschäftigten der RLG im Hochsauerlandkreis und im Kreis Soest sind ebenfalls aufgerufen, sich am Warnstreik zu beteiligen. Mit entsprechenden Busausfällen ist zu rechnen. Die privaten Busunternehmen sind allerdings vom Streik nicht berührt.

„Obwohl die 1. Warnstreikwelle zwar zu einiger Bewegung in den Tarifverhandlungen geführt hat, sind noch viele Fragen offen, insbesondere beim Geld und der Anhebung aller Gehälter um einen Betrag von 100,00 €. Daher sollen die öffentlichen Arbeitgeber mit dieser Warnstreikaktion dazu gebracht werden, ein abschlussfähiges Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen“, so Wolfgang Schlenke, stellv. ver.di-Bezirksgeschäftsführer.

„Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten täglich gute Arbeit. Ohne sie würde unser Staat nicht funktionieren. Nicht in Kitas, in Schulen, im öffentlichen Nahverkehr, in Krankenhäusern, nicht bei der Energie- und Wasserversorgung, bei den Sparkassen im Bereich sozialer Arbeit und den übrigen Bereichen. Dafür verdienen sie Anerkennung und eine gute Be-ahlung“, so Wolfgang Schlenke weiter.

ver.di fordert neben einer Grunderhöhung der Entgelte um 100,00 € plus 3,5% eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100,00 € monatlich und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Außerdem verhandelt ver.di mit den Arbeitgebern über einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen für Alle und den Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

Die Verhandlungen werden am 31.03. und 01.04.2014 in Potsdam fortgesetzt.

Autor:

Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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