Breaking The Silence Festival bei der Premiere ein voller Erfolg

Die Euphorie in den Ruhrdörfern war im Vorfeld zu spüren. Endlich wieder ein ausgiebiger Metal-Abend in den altehrwürdigen Gemäuern der Oeventoper Schützenhalle. Aber nicht nur die einheimischen Metalfans waren gekommen, auch Kennzeichen der umliegenden Kreise waren im Umfeld der Location zu sehen. Schließlich fanden über 100 Metalheads den Weg ins beschauliche Sauerland. Und wer kam wurde nicht enttäuscht.

Um 14.30 Uhr betraten die ersten von 3 waschechten Oeventroper Bands die professionell ausgestattete Bühne. Portneveo (Oeventrop rückwärts) sind zwar keine Metalband, aber sie hatten einen wesentlichen Anteil daran, dass der Abend in dieser Form stattfand, denn über deren Mitglieder kam der Kontakt zwischen Eminence (dem Hauptact des Abends) und dem Veranstalter Ruwen Klemm-von der Hövel zustande. Sie ließen es zwar musikalisch etwas ruhiger (Acoustic Rock) angehen, aber sorgten so für einen stimmungsvollen Auftakt zu einem gelungenen Abend.

Vendul (ebenfalls aus Oeventrop) überzeugten durch ihre klassische Auslegung des Blackmetal gepaart mit einigen Punkrock Einflüssen. Dabei erzeugten die drei jungen Musiker einen frischen Sound.

Die nächsten Lokalmatadore auf der Bühne waren Vaginamite. Sie nehmen die Musik ernst, sich selbst aber nicht. Und so kommt es, dass die vier Thrashmetal Spezialisten um Shouter Markus Gasper auf und vor der Bühne für sehr viel Spaß sorgten.

Progressive Deathmetal aus dem hohen Norden lieferten Apallic aus Emden. Kraftvoll vorgetragenes Repertoire mit innovativ Songideen, sowie ein absolut professioneller Auftritt sorgten beim Publikum für Euphorie.

Eradicator aus Olpe, die bereits 2009 auf der Bühne des legendären Winternachtstraum-Festivals standen, haben seitdem eine erstaunliche Entwicklung hinter sich und gehören zur Zukunft des Metal in der Region, was auch an den mitgebrachten Fans deutlich wird. Thrashmetal ohne Schnörkel und auf den Punkt. Hier stimmte einfach alles.

Eminence aus Brasilien, der Hauptact des Abends, sind in ihrer Heimat schon längst kein Geheimtipp mehr. Dort füllen sie bereits große Hallen, wie ihre Freunde von Sepultura. Die vier Vollblutmusiker um Mastermind Alan Wallace geben sich nicht zum ersten Mal die Ehre in Oeventrop, dementsprechend groß ist die Vorfreude der Band. Mit ihrer neuen Single „Minds apart“ im Gepäck und viel Herzblut bringen die vier Südamerikaner die Halle für 75 Minuten zum Beben. Mit ihrem Auftritt haben sie viele neue Fans gewonnen. Dementsprechend groß war der Andrang am Merchstand, wo die Jungs noch fleißig Autogramme schrieben und sich fotographieren ließen.

Relations aus Neheim kamen rechtzeitig von ihrem Gig aus Köln ins Sauerland zurück um den Abend zu beschließen. Die lange Anreise tat der Performance überhaupt keinen Abbruch. Eine halbe Stunde kraftvoller Metalcore ließ die Gäste noch einmal schwitzen und sorgten so für einen standesgemäßen Abschluss der ersten Auflage des „Breaking The Silence“-Festivals.

Veranstalter Ruwen Klemm-von der Hövel zog ein positives Fazit der ersten Ausgabe des „BTS“: „Für eine Veranstaltung, die in dieser Form zum ersten Mal stattgefunden hat, ist es super gelaufen. Wichtig war, dass die Bands und das Publikum Spaß hatten.“

Autor:

Ronald Frank aus Arnsberg

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