Erweiterung des Feuerwehr-Stützpunkts bei Reno De Medici schreitet voran

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Arnsberg. Am Mittwoch, den 20. November rückte mit dem Richtfest des Feuerwehr-Stützpunkts bei dem Arnsberger Kartonagen-Hersteller Reno De Medici die Umsetzung einer weiteren Maßnahme des Brandschutzbedarfsplans der Ruhr-Stadt näher.

Im Beisein des Leiters der Arnsberger Feuerwehr Bernd Löhr, des zuständigen städtischen Fachbereichsleiters Helmut Melchert, der beiden Unternehmens-Geschäftsführer Thomas Bock und Dirk Verschueren sowie Angehörigen der Betriebsfeuerwehr wurde gemäß alter Tradition mit dem Richtspruch ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung dieses für den Feuerschutz in Alt-Arnsberg wichtigen Stützpunkts erreicht. Rüdiger Schrick von der ausführenden Baufirma Pöttgen aus Meschede-Freienohl wünschte dem Gebäude und seinen Nutzern alles Gute.

Der Neu- und Ausbau der bestehenden Feuerwehr-Unterkunft auf dem Firmengelände ist Bestandteil der im November 2012 vom Arnsberger Stadtrat beschlossenen Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans. Dieser Plan legt die für die Sicherstellung eines ausreichenden Schutzniveaus in der Stadt Arnsberg erforderliche Ausstattung und Organisation der Feuerwehr fest. Schon seit längerer Zeit sind in dem Feuerwehr-Stützpunkt neben Fahrzeugen der Betriebsfeuerwehr auch zwei Löschfahrzeuge des Löschzugs Arnsberg stationiert. Dieser Standort ist neben der Feuerwache an der Ruhrstraße wichtig, um alle Orte in Alt-Arnsberg innerhalb kürzester Zeit erreichen zu können. Die derzeitigen provisorischen Unterbringungsmöglichkeiten von Ausrüstung und Fahrzeugen entsprachen jedoch nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Brandschutz. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wurde daher die Schaffung geeigneter baulicher Voraussetzungen angegangen und auch die Finanzierung der Baumaßnahme in partnerschaftlicher Kooperation sichergestellt.

Fachbereichsleiter Melchert hob in einem kurzen Grußwort die Bedeutung dieses Stützpunkts für den Brandschutz in der Arnsberger Neustadt hervor und dankte dem Unternehmen für die gute Zusammenarbeit im Rahmen eines erfolgreichen Private-Public-Partnership-Modells. Hierdurch sei die Realisierung eines Vorzeige-Objekts mit Pilot-Charakter für die ganze Stadt ermöglicht worden.

Arnsbergs Wehrführer Bernd Löhr dankte der Unternehmensleitung und der Arnsberger Stadtverwaltung auch im Namen der Einwohnerinnen und Einwohner Alt-Arnsbergs sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung bei der Sicherstellung der Brandschutzziele in diesem bevölkerungsreichen Stadtteil. Die innovativen Strukturen, die die Arnsberger Feuerwehr auch mit diesem Projekt weiter etabliert, finden mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung, so der Arnsberger Feuerwehr-Chef.

Thomas Bock, Mitglied der Geschäftsführung des Arnsberger Standorts von Reno De Medici dankte seinerseits den Feuerwehrangehörigen für ihren verlässlichen Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger aber auch des Unternehmens. Denn durch den auf dem eigenen Gelände befindlichen Feuerwehr-Stützpunkt ist eine schnelle und qualifizierte Hilfe in einem Schadensfall stets gewährleistet. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Gebäude zum Ende des Jahres seiner Bestimmung übergeben werden könne und dankte in diesem Zusammenhang auch dem ehemaligen Werks-Direktor Manfred Stemmer, der dieses Projekt vor Jahren durch seine Initiative maßgeblich mit auf den Weg gebracht hat.

Autor:

Peter Krämer aus Arnsberg

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