Olympische Spiele London: Helena Fromm kämpft - Oeventrop hält die Luft an

Bereit machen zum Jubeln: Wie bei einem WM-Spiel zeigte man sich gestern Nachmittag in bester Stimmung, die heimische Olympionikin Helena Fromm gebührend anzufeuern. Fotos: Albrecht
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  • Bereit machen zum Jubeln: Wie bei einem WM-Spiel zeigte man sich gestern Nachmittag in bester Stimmung, die heimische Olympionikin Helena Fromm gebührend anzufeuern. Fotos: Albrecht
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Oeventrop. (FAL) Die Zeit zum Vorbereiten hatte man sich in Oeventrop genommen: Für die Olympia-Auftritt der heimischen Olympionikin Helena Fromm am gestrigen Freitag war alles gerichtet.
Schon um 10 Uhr wurde die Schützenhalle für alle geöffnet - gebannt blickte man auf die Großleinwand, wo Helena ihren ersten Kampf mit Bravour absolvierte. „Mit 12 Punkten Vorsprung wurde der Kampf sogar vorher abgebrochen“, schildert Ronald Frank, Bürger-Reporter für den „Lokalkompass“ des Wochen-Anzeigers, der alles genau mitverfolgt hat.
Rechtzeitig zum Gefecht im Viertelfinale - gestern um 17 Uhr - füllte sich die Halle dann wieder. Steffi Berghoff vom Frauenstammtisch um die Mutter der Kämpferin, Petra Fromm, steht schon seit dem Morgen hinter der Theke. „Wir sind mit insgesamt elf Frauen am Start - alle ehrenamtlich“, lacht sie nach den ersten 7 Stunden. Versprochen sei eben versprochen...
Während die Familie von Helena mit über 20 Personen nach London gereist ist, halten in Oeventrop die heimischen Fans von Helena Fromm die Stellung. Der Unterstützung der Initiative „Homebase Sauerland“ hat sich auch Bernd Liesenfeld angeschlossen. „Ehrensache, dass wir die Organisation der gesamten Technik in der Halle übernommen haben“, so der Handwerker.
Die Bilder der Wettkämpe gab es über eine Funkleitung nämlich direkt aus der Wettkampfhalle in London. Immer wieder wurden nach dem ersten Auftritt von Helena Fromm die erfolgreichen Bilder vom Mittag gezeigt. Dann ist es soweit: Stille kehrt zunächst in der Halle ein, und als Helena Fromm aus „GER“ auf dem Bildschirm erscheint bricht der Jubel los.
Rhythmisches Klatschen bei jedem ihrer Versuche den Angriffen der Koreanerin gegen zu halten. Aber nach drei Runden hängende Köpfe - Helena hat es nicht geschafft. Mit 8:4 Punkten muss sie den Kampf abgeben - und wird trotzdem gefeiert. Am Mittwoch holt ein Bus sie aus Hamburg ab...
Weiteres zum Event von Bürger-Reporter Ronald Frank unter: www.lokalkompass.de.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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