„Sommerwiese“ für Kinder

Dr. med. Martin Rey (Chefarzt) und  Natalie Wiesrecker (Kinderkrankenschwester und Pflegerische Leitung) räumen das letzte Inventar aus den bisherigen Räumen des Säuglings- und Frühgeborenen-Intensivbereichs.
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  • Dr. med. Martin Rey (Chefarzt) und Natalie Wiesrecker (Kinderkrankenschwester und Pflegerische Leitung) räumen das letzte Inventar aus den bisherigen Räumen des Säuglings- und Frühgeborenen-Intensivbereichs.
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Im Karolinen-Hospital entsteht eine neue, sanierte und modernisierte Kinderklinik

Erkrankte Kinder und deren Eltern müssen sich nicht nur medizinisch gut aufgehoben, sondern auch pudelwohl fühlen. Fazit: Klinikum Arnsberg investiert 2,1 Millionen Euro in die Kinderklinik.

Zum Wohle der Patientinnen und Patienten legt das Klinikum Arnsberg viel Wert auf die bedarfsgerechte Versorgung an allen Standorten. Aus diesem Grunde wird stets in eine kontinuierliche bauliche Struktur investiert.

Aktuell wird dabei das Augenmerk auf die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin gelegt.

Bereits im September 2014 wurden hier umfassende Baumaßnahmen eingeleitet, welche sich von den medizinischen Funktionsbereichen über die Patientenzimmer bis hin zu den Spielbereichen für die Kinder in einzelnen Bauphasen bis zum Frühjahr 2017 erstrecken werden.

Erste Bauphase bereits abgeschlossen - was folgt?

Der Bauabschnitt I beinhaltet einen neuen Fluchtweg und Brandschutzmaßnahmen sowie eine Ausweichstation für die Kinder-Intensivstation. Die abgeschottete Intensiv-Medizin befindet sich für die Dauer der Bauphase II im 1. Obergeschoss auf der Station 1b.

In der Bauphase II kümmern sich die ortsansässigen Handwerker und Handwerkerinnen um den Anbau von zwei neuen Dienstzimmern für das Pflegepersonal sowie um die Komplettsanierung der Kinder-Intensivstation.
Von Februar bis einschließlich Mai 2015 stehen für die Versorgung der stationären Patienten daher ausschließlich reduzierte Plätze in Regelleistungszimmern zur Verfügung.

Nach Abschluss der Bauphase III wird es ein zusätzliches Flucht-/Brandschutztreppenhaus für die Kinderstation und die Krankenhauskapelle geben.

Die Bauphase IIII schließt die Verlegung und Komplettsanierung von weiteren Untersuchungs- und Behandlungsbereichen sowie Räumlichkeiten des ärztlichen Personals ab.

Die Komplettsanierung der Patientenzimmer an der Westseite mit Nebenraumprogramm für Untersuchung, Behandlung sowie Patientenüberwachung (Kinder) ist in der Bauphase V geplant.

Bauphase VI rundet den Umbau ab und beinhaltet die Komplettsanierung der Patientenzimmer 5-7, des Kinderaufenthalts- und Spielbereichs sowie des Dienstplatzes des Pflegepersonals.

Damit die ordentliche medizinische Versorgung der kleinen Patienten sowohl hygienisch wie auch technisch möglich bleibt, werden die Arbeiten an den einzelnen Bauphasen abgeschottet durchgeführt, insbesondere durch den Einsatz staubdichter und lärmisolierender Abtrennungen zwischen Station und Baubereich. Die Handwerker betreten den Baubereich „unauffällig“ ausschließlich über eigens dafür organisierte Zugänge.

Vorteile für Patienten und Eltern

1) 2-Personenzimmer entstehen, die flexibel genutzt werden können.

2) Der Komfort erhöht sich: Größere Zimmer, ausgestattet mit neuem Mobiliar.

3) Jedes Zimmer wird über eine Nasszelle (für die Eltern) verfügen.

4) Das Ambiente eines jeden einzelnen Raums wird verschönert. Leitsatz: Sommerwiese!

5) Neues „abgetrenntes“ Kinderspielzimmer trennt „Spiellärm“ vom Tagesgeschehen.

Für das „Design“ der Station wurde eine Innenarchitektin beauftragt, die mit dem bereits stehenden Konzept „Sommerwiese“ in jedem Raum ein kindgerechtes Ambiente zum Wohlfühlen realisieren wird.

Klinikum Arnsberg bittet um Verständnis

Für die Dauer der Bauphasen, insbesondere die im Zeitraum von Februar bis Mai diesen Jahres, bitten Dr. med. Martin Rey und Geschäftsführer Volker Koch um das Verständnis der Eltern, dass eventuelle „Komfortwünsche“ der Eltern (z.B. Elternbettliege) nicht immer realisierbar sind. „Die Versorgung unserer Patienten steht an erster Stelle!“, so Chefarzt Rey.

Auch mit Baulärm müsse leider gerechnet werden, da sich dieser nicht vermeiden ließe. Die medizinische Versorgung leide jedoch nicht unter dem Baulärm, da dieser in Notfallsituationen auch aussetzen würde, damit Ärzte und Personal „in Ruhe“ kommunizieren könnten.

Sollten darüber hinaus gravierende und nicht hinnehmbare Einschränkungen auftreten, steht den Eltern der betroffenen Kinder das Qualitäts- und Risikomanagement, Friedhelm Müller (BScN), mit einem offenen Ohr zur Verfügung.

Flyer, Plakate und Bilder

Informationen über und innerhalb einzelner Bauphasen werden im Karolinen-Hospital per Flyer, Plakate und Bilder veröffentlicht.

Autor:

Thora Meißner aus Arnsberg

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