Drei Institutionen profitieren
Lions Adventskalender: Erlös unterstützt erneut soziale Projekte

Ob Spender oder Empfänger, alle freuten sich über 24.000 Euro Erlös aus dem Verkauf der Lions-Adventskalender: Michael Kossmann, Ulla Beckmann, Rolf Niermann, Anna Bröckelmann, Ludger Kottmann, Gabriele Schüttelhöfer, Hubertus Kaiser und Sigrid Becker (v.li.).
  • Ob Spender oder Empfänger, alle freuten sich über 24.000 Euro Erlös aus dem Verkauf der Lions-Adventskalender: Michael Kossmann, Ulla Beckmann, Rolf Niermann, Anna Bröckelmann, Ludger Kottmann, Gabriele Schüttelhöfer, Hubertus Kaiser und Sigrid Becker (v.li.).
  • Foto: Peter Benedickt
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 „Der Verkauf unserer Adventskalender ist quasi ein Selbstläufer“, schwärmte Rolf Niermann, Präsident des Lions Club Neheim Hüsten. „Viele Käufer kaufen schon aus Gewohnheit, nicht wegen den Preisen, die es zu gewinnen gibt, sondern weil der Erlös sozialen Zwecken aus der Region zugutekommt.“ Gemeinsam mit Sekretär Michael Kossmann und Hubertus Kaiser (Pressebeauftragter) wurde jetzt die Unterstützung verteilt.
Dabei besuchen die Vorstandsmitglieder immer reihum die Begünstigten, diesmal waren die „Geldboten“ beim „Sozialdienst katholische Frauen (SkF) im Familienhilfezentrum „Marienfrieden in Hüsten, Breloh 5, zu Gast. Mit dabei auch die Vertreterinnen der Arnsberger Tafel (Anna Bröckelmann) und des „Internationalen Arbeitskreises“ (Gabrielle Schüttelhöfer und Sigrid Becker).
Bei Kaffee und Erdbeerkuchen mit Sahne stellten die Vertreterinnen der einzelnen Einrichtungen, sowie Ulla Beckmann und der Geschäftsführer des SkF, Ludger Kortmann, die geplanten Verwendungszwecke vor. „Wir sind sehr dankbar, dass wir jedes Jahr diese finanzielle Hilfe bekommen, die wir natürlich sehr gut gebrauchen können“, beschreibt Anna Bröckelmann ihre Freude.

Jeweils 8.000 Euro übergeben

Schließlich sind 8.000 Euro, die jede Institution erhält, ein großer Schluck aus der Pulle. Und doch nur, wenn die Verantwortlichen mal einen Blick hinter die Kulissen gestatten, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. „Wir möchten gern mehr tun“, bedauerte Rolf Niermann, „aber es gibt Bestimmungen und Richtlinien, an die wir uns halten müssen.“ Zudem soll der Kalender auch immer etwas ganz Spezielles sein, sonst würde er seinen Reiz verlieren. Deshalb sind die Auflagezahlen genau richtig. Daran würde nicht gerüttelt. Die Gelder für den SkF sind für ein neues Projekt gedacht, welches bereits die erste Phase hinter sich hat. Ludger Kortmann gab Einblicke: „Ein selbstständiges Wohnprojekt für Jugendliche und junge Menschen in städtischer Lage ist von uns eingerichtet worden.“ Da muss noch weiter für die Möblierung gesorgt werden, so hilft die Spende des Lion Clubs enorm.

Paten gesucht

Bei dem Projekt mit Namen WG 8 geht es darum die Selbstständigkeit derjenigen Heranwachsenden zu fördern, die noch nicht in der Lage sind, ihre Selbstständigkeit selbst schon komplett in die Hand zu nehmen. Deshalb werden die neuen Mieter sozialpädagogisch weiterhin eng begleitet. Nach einigen Gesprächen konnte eine Wohnung angemietet werden, in der nun vier Leute leben. Sie liegt zentral, der Weg zur Berufsschule oder zum Bahnhof ist locker zu Fuß zu bewältigen. Doch auch bei diesem Projekt geht es nicht ohne das Ehrenamt. „Wir versuchen für jeden in Frage kommenden Menschen Paten zu finden, die bei Fragen Antworten geben können, die die jungen Leute auch mal an die Hand nehmen“, erklärt Ulla Beckmann. 13 Paten sind gefunden, weitere würden gerne gesehen.

Umzug der Tafel

Anna Bröckelmann hat schon den Umzug der Tafel in den ehemaligen Güterbahnhof im Auge: „Dafür sind die Lions-Gelder vorgesehen.“ In der Hoffnung, dort dann einen dauerhaften Standort zu finden. „Wir möchten die Sprachförderung von Kindern in den drei Kindergarten in Müschede, dem Regenbogen-Kindergarten und dem Bonhoeffer-Kindergarten weiterhin fördern“, so die Vertreterinnen des „Internationalen Arbeitskreises“. Dieses Projekt wird zu großen Teilen über Spendengelder finanziert, da ist die Lions-Unterstützung natürlich äußerst willkommen.
(Text: Peter Benedickt)

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