Insektenhotel mit Rezeption für die Wildbienen

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Hereinspaziert ins Insektenhotel (Foto: Marita Gerwin)
Ein Insektenhotel - eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten, die seit den 1990er Jahren vor allem bei naturnahen Gärtnern und in der Schulbiologie zunehmend Verbreitung findet.

Erste „Wildbienenkästen“ wurden von Privatleuten in England bereits im 19. Jahrhundert gebaut. Diese dienten damals vorwiegend Beobachtungszwecken, können aber als Vorläufer der heute für mehrere Insektengruppen geeigneten Insektenhotels gelten.

Der Begriff „Insektenhotel“ entstand in Anlehnung an das hausartige Erscheinungsbild moderner Anlagen, die durch freistehende mehrstöckige Bauweise und – zum Schutz vor Witterungseinflüssen – ausgeprägte Dachkonstruktionen auffallen.

Die Insektenhotels sind so ausgelegt, dass sie möglichst vielen verschiedenen Insektenarten einen Platz zum nisten oder überwintern geben. Beobachten Sie Mauer-, Blattschneiderbienen, Masken- und Wollbienen sowie Florfliegen, Ohrwürmer und Marienkäfer. Diese Insekten helfen Ihrem Garten sich selbst zu helfen, denn Wildbienen bestäuben fleißig Blumen, Obst und Gemüse. Andere Nützlinge helfen Schädlinge wie Blattläuse zu dezimieren. Und das ganz ohne Chemie! Mit einem Insektenhotel geben Sie den kleinen Nützlingen Ihres Gartens den Lebensraum zurück, den sie benötigen.
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2 Kommentare
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 02.05.2014 | 19:34  
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Anja Schmitz aus Essen-Süd | 02.05.2014 | 19:47  
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