Wie "Freudibold" und "Bibberbold" Kindern helfen können: Kobolde vermitteln Arnsberger Grundschülern Gefühle

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Die Marionetten tanzen für die Erstklässler der Adolf-Sauer-Schule. (Foto: Adolf-Sauer-Schule)

23 Erstklässler der Adolf-Sauer-Grundschule aus Arnsberg fuhren jetzt nach Warstein zur Augsburger Puppenkiste, um sich das Marionettenstück „Paula kommt in die Schule“ anzuschauen.

Mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 startete an der Sauerschule das Präventionsmodellprojekt „Paula kommt in die Schule“. Ziel dieses Projektes ist es, dass Kinder lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen und darüber zu sprechen.

Kobolde vermitteln Gefühle spielerisch

Um dies spielerisch zu vermitteln, kamen die Kobolde „Freudibold“, „Zornibold“, „Heulibold“ und „Bibberbold“ zum Einsatz. Elke Donner, Leiterin der OGS, ließ sich durch ein Angebot der Stadt Arnsberg weiterbilden und bringt allen Lernanfängern mit Hilfe dieser Kobolde Gefühle wie Freude, Zorn, Trauer und Angst näher. Die Geschichte über Paula hilft dabei. Ein weiterer Effekt: Auch das soziale Miteinander im Schulalltag der Kinder wird spielerisch gefördert und die Kinder lernen gemeinsam Regeln aufzustellen und einzuhalten bzw. Kompromisse einzugehen. Somit werden die Kinder in ihrem Übergang vom Kindergarten in die Schulwelt sanft unterstützt.
Die Fahrt nach Warstein, wo die jungen Schüler die Kobolde live und hautnah erleben konnten, werden die Kinder noch lange in Erinnerung behalten. 
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