"Balver Gutschein" geht in sechste Staffel
Das Geld bleibt in der Stadt

Das ist der neue "Balve Gutschein", präsentiert von Sebastian Richter (Sparkasse), Stephanie Kissmer und Markus Müller (Volksbank, v.l.).
  • Das ist der neue "Balve Gutschein", präsentiert von Sebastian Richter (Sparkasse), Stephanie Kissmer und Markus Müller (Volksbank, v.l.).
  • Foto: Peter Benedickt
  • hochgeladen von Uwe Petzold

Die Idee „Balver Gutschein“ hat sich zu einem Erfolgskonzept entwickelt und wird in der Region bereits mehrfach kopiert. Stephanie Kissmer vom Stadtmarketing der Hönnestadt stellte nun das Zertifikat für die inzwischen schon sechste Staffel in der Schalterhalle der Sparkasse vor. 

 „Im November 2005 sind wir mit dieser Innovation an den Start gegangen und können heute sagen, dass wir damit genau den Nerv der Kundschaft getroffen haben“, ist Kissmer zu Recht stolz. „Im Juni haben wir die Ein-Millionen-Euro-Grenze überschritten und diese Summe ist in einer doch sehr überschaubaren Kommune wie Balve ein überragendes Ergebnis.“
In der Vergangenheit beteiligten sich bereits schon einmal 82 Geschäfte, Vereine und Betriebe an dem Angebot, zurzeit sind es 73. Dabei sind alle Bereiche vertreten, ob Dienstleister, Händler, Gastronomen, Beherbergungsbetriebe sowie Vereine wie die Balver Festspiele oder die SoKoLa.
Die Gutscheinserie wird in einer Auflage in Höhe von 35.000 Euro aufgelegt und hat dann eine Laufzeit von drei Jahren. 1.000 Flyer und 150 Plakate, für jeden Teilnehmer zwei, sollen auf das Projekt aufmerksam machen. Gestückelt sind die Zertifikate in 5, 10, 15, 25 und 50 Euro. „Überwiegend werden die 10-Euro-Gutscheine verlangt, die sind beim späteren Einlösen am besten aufzuteilen“, erklärte Markus Müller von der Volksbank.  Es gibt auch noch den Wert von 44 Euro, doch der ist Unternehmen vorbehalten: „Diese Summe ist die monatliche Steuerfreigrenze, da kommt das Finanzamt noch nicht ins Spiel.“

Es bleibt eine Papierkarte

Schon mehrfach war statt des Gutscheins aus Papier eine Kreditkarte als Alternative ins Spiel gebracht worden. Doch Stephanie Kissmer nennt Gründe, beim traditionellen Material zu bleiben: „Viele unserer Kunden sind schon älter, wollen sich nicht umstellen.“ Zudem ist das Plastikkärtchen ein Kostenfaktor. „Wir müssten ein System dazu buchen und wie alles, kostet auch dies Geld“, so die Expertin. Neben dem Beitrag von 105 Euro für drei Jahre für die Händler kämen weitere 10 Euro Bearbeitungsgebühr pro Monat dazu: „Eine zusätzliche und auch noch unnötige Belastung.“
Außerdem sind die Gutscheine hübsch anzusehen: „Die Deko wurde von Pia Mertens geschaffen und zeigt das Balver Mammut im Vordergrund vor einer Stadtansicht.“

Unterstützung für heimischen Handel

Den größten Vorteil des Konzepts bringt Markus Müller auf den Punkt: „Mit diesem Angebot bleibt das Geld aus Balve auch in der Hönnestadt. Damit unterstützen wir den heimischen Handel, der schon ohne Corona genug zu kämpfen hatte und jetzt besonders jedmögliche Unterstützung bitter benötigt.“
Der Ablauf ist einfach: Sich in den Geschäftsstellen der Sparkasse oder der Volksbank den gewünschten Betrag aussuchen, bezahlen und schon freuen sich zwei: Der Beschenkte und der Einzelhändler, Dienstleiter oder Anbieter.
Wer sich also mit Weihnachtsgeschenken eindecken möchte, ist mit dem Balver Gutschein gut beraten. Denn der Konsument kann aus 73 Teilnehmern genau das Geschenk aussuchen, das er sich leisten möchte.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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