#beuysheute - 30. Todestag von Joseph Beuys

Joseph Beuys wie man ihn kannte.
  • Joseph Beuys wie man ihn kannte.
  • Foto: Laurence Sudre
  • hochgeladen von Tim Tripp

Vor 30 Jahren, am 23. Januar starb der bekannte niederrheinische Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsthistoriker und Professor der Kunstakademie in Düsseldorf, Joseph Beuys. In Gedenken an seine Werke findet ein Social-Media-Projekt statt.

Von TIM TRIPP

Das Museum Schloss Moyland, inmitten der Gemeinde Bedburg-Hau, gilt als das Beuys-Zentrum in ganz Deutschland. Ein Großteil seiner Werke und seines Schaffen sind hier beheimatet. Zum diesjährigen 30. Todestag findet ein besonderes Beuys-Jahr statt. Dazu wurde bereits im Dezember eine digitale Kampagne in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook gestartet. Unter dem Hashtag #beuysheute wurde in den sozialen Medien bewusst danach gefragt was die Menschen mit Joseph Beuys verbinden. Dabei waren Antworten dabei die sich auf Werke des Künstlers, als auch auf sein Handeln bezogen. „Über 100 Personen haben uns direkt darauf geantwortet und das Hashtag weiter geteilt,“ so Sofia Tuchard die, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Museum organisiert. Dabei bestehen die Antworten aus Nachrichte, Fotos aber auch Videos. Bis zum 23. Januar läuft die Kampagne noch an der jeder teilnehmen kann. Dieses öffentliche Interesse fußt, so die Künstlerische Direktorin, Dr. Bettina Paust, auf der charismatischen Künstlerpersönlichkeit Joseph Beuys und auf der großen Spannbreite, Öffnung und Aktualität seines Werks. „Scheinbar simple Gleichungen wie Denken = Plastik oder Kunst = Kapital verdeutlichen dabei die heutige Brisanz seines theoretischen Konzeptes der Veränderung der Gesellschaft durch Kunst,“ so Paust. Das Sonderprogramm am Todestag umfasst eine Familienführung unter dem Thema „beuys hautnah“ um 11 Uhr sowie eine Sonderführung „Beuys“. Zur Frage „Was sagt uns Beuys heute?“ diskutieren von 19 bis 20.30 Uhr Dr. Bettina Paust, Künstlerische Direktorin, die Kuratoren des Museums, Dr. Alexander Grönert, Dr. Barbara Strieder, Nina Schulze M. A. sowie als externer Experte Dr. Wolfgang Zumdick, Senior Lecturer, Social Sculpture Research Unit Oxford Brookes University, im Zwirnersaal des Museum. Die Besucher sind dabei eingeladen, an der Diskussion über die Bedeutung der Arbeiten von Beuys, die Aktualität seiner Ideen und die Musealisierung seines Werkes teilzunehemn. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit, das Geschehen bei Twitter via #beuysheute zu verfolgen oder aber sich auch auf diesem Wege an der Diskussion zu beteiligen. Das Museum Schloss Moyland, als internationales Beuys-Zentrum, erinnert mit seiner Aktion nicht nur an das Jubiläumsjahr 2016, sondern auch an die Arbeit über den Künstler Joseph Beuys, die in vielfältigen Projekten realisiert werden wie beispielsweise der Summer School 2015.

Autor:

Tim Tripp aus Kleve

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