Berufskolleg: Bedburg-Hau auf der Suche nach Parkplätzen

Gemeindezentrum Bedburg-Hau, erstellt mit TIMonlineNRW
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Gestern berichtete Marc Cattelaens (Rheinische Post), dass die Schülerzahl für das Berufskolleg St. Markus Schule nicht wie angenommen 250 bis 350 betragen soll sondern sogar 450, so die Sprecherin Elke Sanders Kreis Kleve. Cattelaens berichtet weiter, dass das Berufskolleg am Weißen Tor in vier Jahren saniert werden soll und die Arbeiten in den nächsten Tagen beginnen sollen. Der Bedburg-Hauer Kämmerer Georg Fischer auf Anfrage „gewisse Bedingungen müssen noch ausgehandelt werden“.

Wenn also die Arbeiten in den nächsten Tagen beginnen, bedeutet dies dann, dass bereits nach den Sommerferien die ersten Schüler*innen in die St. Markus Schule einziehen werden?
Wenn dann 450 Schüler*innen kommen und die kommen mindestens zur Hälfte mit dem eigenen PKW, wo sollen die Parkplätze dafür sein?
200 bis 250 PKW, die Parkplätze dafür bedeutet, im Gemeindezentrum muss dafür ein Angebot geschaffen werden, größer wie die Parkplätze von EDEKA und ALDI die mal gerade 160 Stellplätze aufweisen können.
Parkmöglichkeiten direkt an der St. Markus Schule zu schaffen scheint nicht die Lösung zu sein. Schulhof und Grünanlage müssten dafür geopfert werden. Dabei wäre auch darauf zu achten, dass Rettungsfahrzeuge ungehindert Zugriff auf die Schule haben. Weitere Gründe die dagegen sprechen wären die möglichen Zu- und Abfahrten. Die Zufahrt vom Rosendaler Weg (heute Zufahrt zu den 17 Lehrerparkplätzen) ist baulich begrenzt, zu schmal und dürfte dafür nicht geeignet sein. Eine Zu- und Abfahrt über den Honigsberg, also über die Zufahrt zur Grundschule scheint auch nicht akzeptabl wegen der Grundschule und dem Wohngebiet Honigsberg/Bersberg. 

Parkplatz für 200 Fahrzeuge

Die einzige akzeptable Lösung scheint zu sein, auf dem sogenannten Rieselfeld hinter der Klinik-Gärtnerei einen provisorischen Schotterparklatz einzurichten. Die Vorteile wären, eine Zu- und Abfahrt auf die Uedemer Straße, die bereits vorhanden ist und keinen zusätzlicher Verkehr im Gemeindezentrum. Nachteil, die Schüler*innen müssen einen ca. 350 Meter Fußweg bewältigen. Ob sie das schaffen?
Das Gelände gehört dem Landschaftsverband. Gemeinde und Landschaftsverband, da tun sich oft große Gräben auf. Der Kreis Kleve in großer Not, könnte jedoch bei Verhandlungen mit dem Landschaftsverband hilfreich sein.

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