SuS Oberaden beim Fronleichnamssportfest Bönen
Bestleistungen am Fließband

Bestleistungen beim Fronleichnamssportfest in Bönen: Die Nachwuchssportler des SuS Oberaden.
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Insgesamt 23 Köpfe zählte das Teilnehmerfeld des SuS Oberaden Nachwuchses, dass am Fronleichnamssportfest in Bönen teilnahm. Fast ideale Bedingungen lieferten Sonne, ein wenig Wind und nicht zu warme Temperaturen. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich das Trainer-Team Emily Ritter, Yvonne Schneider, Ingo Schlotmann und Tobias Ostwinkel über Bestleistungen wie am Fließband freuen konnten.

Diana Downar (W14), Jamil Badjie und Leon Hildebrand (beide M13) setzten gleich das erste Ausrufezeichen im Hochsprung: Alle drei sprangen persönliche Bestleistungen. Während Jamil mit 1,50m nur wegen seiner Anzahl an Fehlversuchen den 2. Platz belegte, freute sich Diana mit ebenfalls übersprungenen 1,50m über Platz 1. Ihre Konkurrenz stieg bereits bei 1,40m aus. Leon Hildebrand verfehlte mit seiner Leistung von 1,40m nur knapp den Sprung auf das Siegertreppchen. Diese drei waren es dann auch, die ihre Bestleistungen ebenfalls im Weitsprung verbessern konnten. Jamil sprang erstmals über die 4m Marke und erreicht mit 4,06m den vierten Platz. Dicht gefolgt von Leon, der mit 3,98m Platz 6 belegte. Diana steigerte ihre Bestmarke um 2cm und wurde mit 4,66m Dritte.

Und auch Mats Seiler (M14) konnte sich an diesem Tag über 2 neue Bestleistungen freuen. Während er sich im Speerwurf auf 28,67m steigerte, verpasste er im Weitsprung mit 4,54m seine Bestweite nur um 1cm. Über seine neue „Lieblingsstrecke“, dem kräftezehrenden 300m Langsprint steigerte er sich auf gute 45,50m. In allen drei Disziplinen strahlte der 14jährige an diesem Tag ganz oben vom Siegerpodest. Nicht weniger Strahlen konnte die 15jährige Julia Schlotmann. 4 Tage zuvor war die Schülerin noch mit 13,53s über 100m 19. bei den westfälischen Landesmeisterschaften geworden, steigerte sich in Bönen auf tolle 13,38s. Platz 1 und ein Siegerlächeln, welches erst im Weitsprung wieder nachlassen sollte. Nach fast 2jähriger Verletzungspause probierte sie sich im Weitsprung und haderte mit dem Anlauf. 5 ungültige Versuche ließen ihr Lächeln und den Glauben an eine gute Leistung verblassen. Als letzte Springerin des Feldes fasste die Schülerin sich ein Herz und sprang den letzten Versuch mit hohem Risiko, welches mit einer neuen Bestleistung von 4,88m und Platz 1 belohnt wurde.

Emily Ritter warf in der „Windlotterie“ ihren 500gr. schweren Speer 34,60m weit und fand sich damit auf Platz 1 ihrer Altersklassenwertung wieder. Ein gutes Vorbild offensichtlich, denn die von ihr trainierten Schützlinge überzeugten in Bönen gerade in den Wurfdisziplinen.

Tom Kürpick (M10) freute sich nicht nur über eine neue Bestweite im Ballwurf von 40m, sondern auch über den 1. Platz. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Lars Seiler mit 33,5m . Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand Filip Wolanin (m10) über 800m in 2:52,43. Die Zwillinge Annemieke und Charlotte Ewens (W8) konnten mit 17m und 18m ebenfalls neue Bestleistungen im Ballwurf verbuchen und standen beim Dreikampf auf dem 3. und dem 2ten Platz des Siegerpodestes. Luisa Hildebrand überzeugte ebenfalls im Ballwurf mit 32,50 m (2.Platz). In den Läufen über 800m erreichten Finnja Schneider (W9) mit 3:09,81 min (4.Platz), Melina Budde (W12) in 3:06,47 min (5.Platz) neue Bestzeiten. Überragend die Leistung des 17jährigen Tim Gloger, der erneut seine Bestzeit über 800m in einem couragierten Rennen egalisierte. Tim lief nach dem Start mutig an die Spitze und ging ein Tempo, bei dem die Konkurrenz das Nachsehen haben musste. Nach 2:04,53s blieb die Uhr für ihn stehen. Mit dieser Leistung gehört der Schüler derzeit zu den Top 10 in Westfalen und empfahl sich für die in 2 Wochen statt findenden westfälischen Meisterschaften.

Ewas Pech hatte die Läuferin Jagoda Wolanin (w14), so stand sie im letzten Lauf des Tages über 800m alleine am Start. Ein aussichtsloses Unterfangen, hier noch eine gute Zeit zu erlaufen. Kurzerhand bat der Veranstalter um Unterstützung und so fanden sich spontan 9 Läufer ein, um erneut einen 800m Lauf zu absolvieren. Hierzu gehörte auch ihr Trainingspartner Tim Gloger, der nach seiner Glanzleistung jedoch nur noch Kraftreserven für 600m hatte. Die Führung übernahm dann ein Athlet aus Dortmund, der für Jagoda bis kurz vor das Ziel Tempo machte. Jagoda lag zu diesem Zeitpunkt noch auf Bestzeitkurs verfehlte ihre Bestzeit jedoch knapp und kam mit 2:33,03 min ins Ziel.

Autor:

Ann-Christin Botzum aus Stadtspiegel Unna

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