Bewohnerin ruft erschrocken die Polizei nach Kratzgeräuschen...
Eichhörnchen wärmt sich im Wohnzimmer...

Nette Veröffentlichung auf der FB-Seite der Polizei Bochum.
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  • hochgeladen von Volker Dau

Polizeioberkommissarin Nicole Schüttauf berichtete: 

Montag erreichte uns auf der Pressestelle eine tierische Geschichte, die kein Traum und auch kein verspäteter Aprilscherz war.

Mit dem Funkspruch der Leitstelle:
"Unter einem Kopfkissen befindet sich ein lebendiges Eichhörnchen"
fuhren Polizisten der Wache #Wattenscheid mit einem Schmunzeln im Gesicht am heutigen 8. April, gegen 9.10 Uhr, zu einer Wohnung in die Schulstraße.

Die Anruferin - noch im Nachthemd bekleidet - erklärte den Beamten aufgebracht und aufgelöst, dass sie im Wohnzimmer unter einem Kissen in die erschrockenen Augen eines Eichhörnchens geblickt hatte. Sie selbst lag auf der Couch im Wohnzimmer, als sie plötzlich verdächtige Kratzgeräusche hörte. Auf der Suche nach deren Ursprung, schauten unter einem Zierkissen plötzlich die Knopfaugen eines kleinen Nagers hervor. Erschrocken vom unerwarteten Besuch rannte sie weg und alarmierte die Polizei.

Die hinzugerufenen Beamten kamen natürlich zu Hilfe. Sie schlossen die Wohnzimmertür und öffneten die Balkontür. Nach kurzen Umwegen quer durch den Raum gelang letztlich das Eichhörnchen zum Balkon und weiter die Regenrinne hinab zurück in die Natur - und in die Freiheit.

Eine kleine "Ausruhzeit" kann zu einem unvergesslichen Moment werden: Die Wattenscheiderin hatte nicht geträumt, das kleine kuschelige Eichhörnchen war echt!

Was bleibt ist die Frage: "Wie kam das Tier auf die Idee des unerwarteten Besuchs?"

Anmerkung dazu von Volker Dau:

Junghörnchen sind dafür bekannt in der Not Hilfe und Unterschlupf bei Menschen zu suchen.

Dieses Verhalten ist in der Tierwelt wohl sehr selten?

Jungtiere die z.B. durch einen Unfall ihre Mutter verloren haben laufen oft hinter Menschen her und hoffen  auf Hilfe.
Da der letzte Sommer nicht geeignet war kräftige Nüsse und andere Kerne zum Futtern für die Hörnchen zu entwickeln sind viele stark unterernährt und auch Fellmäßig wohl schlecht entwickelt!
Auch das sonst buschige Schwänzchen ist haarmäßig oft unterentwickelt! Das dient jedoch nicht nur als Steuerruder bei Sprüngen von Baum zu Baum , nein, es ist auch das Zudeck im Nest,Kobel genannt.

Vielleicht hat das Eichhörnchen in Wattenscheid tatsächlich gefroren und deshalb Wärme unter dem Kissen gesucht?

Nicht jedes Hörnchen ist ja so gut entwickelt wie das "Alt-Tier" im Kurzfilm was bei mir jahrelang "verwöhnt" wurde.

Das war kräftig genug um in Schlafpausen im Winter sich noch ein paar Nüsse ins Nest zu holen.

Die kleine Aufzeichung zeigt die Nuss-Suche im Schnee.
Eichhörnchen im Schnee
https://www.youtube.com/watch?v=u6yDyVsM5mk&feature=youtu.be

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