Drei Fragen an ... Burkhard Pfrenzinger über die Terrakotta-Armee

Etwa 150 Terrakotta Figuren die allesamt ein individuelles Gesicht haben, zeigt die Ausstellung aus.
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  • Etwa 150 Terrakotta Figuren die allesamt ein individuelles Gesicht haben, zeigt die Ausstellung aus.
  • Foto: Molatta
  • hochgeladen von Harald Gerhäußer

1. Sie sind von Beruf Juwelier. Wie kamen Sie auf die Idee, die Tonkrieger auszustellen?
Als die Grabstätte des ersten chinesischen Kaisers gefunden wurde und ich das im Fernsehen mitbekam, war ich wie gebannt. Ich flog nach China, um mir das aus der Nähe anzuschauen. Aus der Faszination wurde dann die Idee zur Ausstellung geboren.

2. Und wie erschafft man sich seine eigene Terrakotta-Armee?
Ziel war es, Nachbildungen zu erstellen, die den Originalen entsprechen. Deswegen haben wir den Ton nach überlieferten Rezepten hergestellt und dann in uralten Öfen jede einzelne Figur von Hand anfertigen lassen. Die Replikate sind also selbst wieder Unikate.

3. Wie viele Figuren haben Sie nach dem Brennen wegwerfen müssen?
Hunderte. Etwa nur jede fünfte war tauglich, um in die Ausstellung zu gelangen. Aber man kann das Material ja wieder zerstampfen und von Neuem beginnen.

Hintergund
Burkhard Prenzinger hatte die Vision, die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers nachzubilden und in Form einer Ausstellung nach Europa zu bringen. Die Terrakotta-Armee ist bis zum 5. Oktober in der Hermannshöhe 42 zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Ostermontag und Pfingstmontag 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass jeweils um 17 Uhr).

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