Hommage an Norbert Tadeusz

Nach schwerer Krankheit ist am 11. Juli in Düsseldorf der Maler Norbert Tadeusz im Alter von 71 Jahren verstorben. Das Kunstmuseum würdigt ihn jetzt mit einer kurzfristig zusammen gestellten Ausstellung und zeigt ab dem morgigen Samstag eine Folge großformatiger Werke aus einer Serie zu historischen japanischen Motiven.

Der gebürtige Dortmunder war schon in den 60er Jahren innerhalb der rheinländischen Kunstszene aktiv; mit vielen Kollegen teilte er die Sehnsucht nach dem Süden, die er immer wieder in Italien stillte. Dabei blieb er aber immer in einer Art „Hassliebe“ dem Ruhrgebiet verbunden.
In den letzten Jahren hat sich zwischen ihm und dem Bochumer Kunstmuseum ein sehr intensives, geradezu freundschaftliches, Verhältnis entwickelt. In einer thematischen Einzelausstellung wurden 2009 rund 50 Bilder aus verschiedenen Schaffensphasen, die sich mit dem Phänomen des Schattens beschäftigen, gezeigt. Tadeusz selbst bezeichnete diese Präsentation als seine „schönste Ausstellung“. Schon früh hatte man in Bochum von ihm angekauft, mittlerweile besitzt das Kunstmuseum dank der Großzügigkeit des Künstlers und eines Privatsammlers sechs großformatige Gemälde.
Als der Maler im letzten Jahr von der Planung der Ausstellung „Buddhas Spur“ hörte, die ab Ende August gezeigt wird, zeigte er dem Museumsleiter seine neueste Serie zu historischen japanischen Motiven. Als Hommage an Norbert Tadeusz zeigt das Kunstmuseum bis zum 23. Oktober Werke aus dieser letzten Schaffensphase.

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