Christopher Street Day in Bochum
(In) Bewegung Sein - Solidarisch Bleiben

Zum vierten Mal seit seiner Neubelebung 2019 rufen die Organisatorinnen und Organisatoren des CSD
zur Demonstration für sexuelle und geschlechtliche Teilhabe und Selbstbestimmung sowie 
gegen Homo-, Bi, Trans*- und Interfeindlichkeit auf.
  • Zum vierten Mal seit seiner Neubelebung 2019 rufen die Organisatorinnen und Organisatoren des CSD
    zur Demonstration für sexuelle und geschlechtliche Teilhabe und Selbstbestimmung sowie
    gegen Homo-, Bi, Trans*- und Interfeindlichkeit auf.
  • Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Patricia Porwol

Am Samstag, 25. Juni, ist es wieder soweit: der Christopher Street Day findet in Bochum statt. Zum vierten Mal seit seiner Neubelebung 2019 rufen die Organisatorinnen und Organisatoren zur Demonstration für sexuelle und geschlechtliche Teilhabe und Selbstbestimmung sowie gegen Homo-, Bi, Trans*- und Interfeindlichkeit auf. Der Demonstrationszug startet um 14 Uhr am Bochumer Rathaus. Die Route ist barrierefrei. 

Die Organisatoren stehen in Solidarität mit queeren Menschen in europäischen Nachbarstaaten und weltweit – sowie mit anderen Gruppen, die Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt erleben. In Bochum wollen sie gemeinsam mit den Teilnehmenden sichtbar werden, Raum einnehmen und  feiern.

Buntes Programm

Die Demonstration wird am Tag selbst von einem Bühnenprogramm in der Innenstadt, einer abschließenden Party in der Rotunde sowie zuvor von der CSD-Woche mit dezentralen Rahmenveranstaltungen begleitet, die von politischer Bildung, aktivistischer Selbstorganisation und Vernetzung bis hin zu Kunst, Kultur, Film und Musik reichen. Viele der Programmpunkte sind barriere- und kostenfrei.
Neben einer Teilnahme an der Demonstration freut sich das CSD-Team vor allem über Unterstützende bei der Durchführung: Aktuell werden noch Ordnerinnen oder Ordner gesucht. Interessierte können sich per Mail an: csdbochum@yahoo.com oder via Instagram melden.

CSD-Woche

Am Montag, 20. Juni. gibt es ab 18 Uhr einen LGBTIQ*–Kurzfilmabend im endstation.kino im Bahnhof Langendreer, Wallbaum 108. Dort findet am Mittwoch, 22. Juni, von 19 bis 21.30 Uhr auch der Vortrags- und Diskussionsabend “LGBTIQ* Aktivismus gegen Diskriminierungen in Libanon” statt. 
Ein Highlight ist die Eröffnung des neuen queeren Kulturzentrums “Fluid” inklusive Queer Poetry Gala am Freitag, 24. Juni, um 17 Uhr. Anmeldungen sind erforderlich. Dort ist unter anderen die Ausstellung “Love and Queer” mit Fotografien von Adam zu sehen. 
Das ganze Programm findet man auf: www.csdbochum.wordpress.com/csd-woche-2022/.

Demo, Bühnenprogramm und Party

Die Demonstration zum CSD Bochum 2022 beginnt am Samstag, 25. Juni, um 14 Uhr am Rathaus, Willy-Brandt-Platz. Treffpunkt für alle Alleinreisenden sowie alle, die gemeinsam zur CSD-Demo gehen wollen ist von 12 bis 13.30 Uhr im Fluid, Große Beckstraße 12. Der Eintritt ist frei.
Bunt und laut geht es dann durch die Bochumer Innenstadt, eine Zwischenkundgebung wird am Bergbau-Museum, Europaplatz, stattfinden. Die Demonstration endet gegen 16 Uhr am Dr.-Ruer-Platz.

Im Anschluss findet dort auf der zentralen Bühne bis circa 20 Uhr ein Programm aus Musik-Acts, Redebeiträgen und Drag Shows statt. Mit dabei sind unter anderen die Bands strangersdopamine und Vergissmeinnicht, Drag Shows von Ms. Bless und Mercedes Tuccini sowie Beiträge von Queeres Netzwerk NRW, Rosa Strippe und trans*action. Außerdem sind einige Bochumer Initiativen, die sich für die Rechte und Belange queerer Menschen einsetzen mit Ständen auf dem Platz vertreten. Zum Abschluss des Tages geht es ab 21 Uhr auf die CSD-Party in der Rotunde.

Motto

Das diesjährige Motto „(In) Bewegung Sein – Solidarisch Bleiben“ verweist auf die LSBTIQA*-Community aus Lesben, Schwulen, Bi- oder A-Sexuellen, trans* und intergeschlechtlichen, nichtbinären sowie queeren Menschen als soziale und politische Bewegung. Mit “Bewegung” ist jedoch auch gemeint, dass sich politisch in diesem Jahr (hoffentlich) noch einiges ändern wird. Das sogenannte Transsexuellengesetz (TSG) steht endlich vor der Abschaffung und auch das Abstammungsrecht soll bezüglich der Elternschaft in Regenbogenfamilien reformiert werden. Diese und andere längst überfällige, hart erkämpfte Fortschritte können nur gemeinsam erreicht werden – durch Zusammenhalt und Solidarität. Darum gilt es, jetzt erst recht solidarisch zu bleiben, miteinander als LSBTIQA*, aber auch darüber hinaus, etwa mit Menschen, die rassistische Diskriminierung erleben, mit Geflüchteten und mit Menschen mit Behinderung.

Mehr Informationen zum CSD gibt es auf der Homepage oder dem Instagram-Kanal:
www.csdbochum.wordpress.com
instagram.com/csdbochum 

Autor:

Patricia Porwol aus Bochum

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.