Machtvolles Zeichen der Solidarität mit den Opelanern

Warten auf den Beginn in der Abendsonne.
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Bochums Kunstschaffende riefen und tausende Bochumerinnen und Bochumer kamen auf dem Vorplatz des Schauspielhauses zusammen, um die Opelaner im Kampf um ihre Arbeitsplätze zu unterstützen. Zwei Tage vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung, bei der auch über die Zukunft des Standortes Bochum entschieden wird, war es ein machtvolles Zeichen der Solidarität in Richtung Rüsselsheim und Detroit, dem Sitz des Mutterkonzerns General Motors.

„Das Bangen um die Zukunft von Opel geht in die nächste Runde: Bis 2016 soll das Bochumer Werk die Produktion behalten. Aber für die Zeit danach hat die Konzernleitung die Schließung des Bochumer Opel-Werkes angekündigt. Es wurden weitere Verhandlungen vereinbart, doch es bleiben viele Fragen offen. Nichts ist gesichert“ so die Einsätzung der Bochumer Kulturschaffenden.

Im Spiel sind Detroit, Rüsselsheim und Gleiwitz, europäische Produktionsstandorte, Umsatzzahlen und Absatzmärkte, doch die Antworten und Entscheidungen betreffen die Zukunft von Menschen in Bochum. 3.500 Beschäftigte und ihre Familien sind direkt betroffen über 45.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von der Produktion im Opel-Werk ab.

Neben Schauspielhaus-Intendant Anselm Weber, Armin Rohde, Frank Goosen und Hennes Bender fanden auch Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender des Bochumer Opel Werkes, Ulrike Kleinebrahm, IG Metall Bochum und die Bochumer Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Gudrun Müller klare Worte zur Situation der Opelaner und der Stadt Bochum. Unterstützt werden die Opelaner auch von Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses dem Bahnhof Langendreer, der Fidena, dem Prinz Regent Theater, Rottstr 5 Theater, Ensemblemitglieder von Starlight Express und dem VfL Bochum, sowie dem Museum Bochum, dem Kulturhaus Thealozzi und dem Theater Total.

„Wird es gelingen, den Kampf um das Opel-Werk zu nutzen, um uns aktiv den Herausforderungen der Zukunft zu stellen? Die Schließung des Werkes ist um mindestens vier Jahre aufgeschoben worden – vier Jahre, die wir nutzen sollten, um aktiv Perspektiven für Bochum zu entwickeln“, so der Tenor. Aus diesem Grund luden das Schauspielhaus Bochum und Bochumer Künstler zu der Versammlung für die Zukunft der Stadt und die Zukunft des Opel Werkes vor dem Schauspielhaus ein.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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