Arbeiterbewegung und soziale Frage heute
Tagung zur Erinnerung an Helga Grebing

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Ist die Geschichte der Arbeiterbewegung aus der Mode gekommen?
Dieser  Eindruck könnte sich aufdrängen, wenn man sich ihre Hochkonjunktur
ins Gedächtnis ruft und in der Gegenwart nach ihrer fortdauernden
Relevanz sucht. Wer jedoch den Blick differenziert auf neuere Forschungen über Arbeitswelten, Parteien, politische Ideen, Biografien oder soziale Bewegungen richtet, wird einen anderen Eindruck gewinnen. Denn an vielen Stellen tauchen, auch mit Verschiebungen des Blickwinkels, Bezüge zu älteren
Fragestellungen auf.

Tagung am Geburtstag der Historikerin Helga Grebing eröffnet

Die Historikerin Helga Grebing (1930–2017), die ehemals das  „Institut zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung“ an der RUB (heute: Institut für soziale Bewegungen) leitete, wäre am Eröffnungstag der zweitägigen Bochumer Tagung 89 Jahre alt geworden wäre. Grebing hat den verschiedenen Ansätzen, Themen und Methoden eigene Impulse gegeben und langem Atem verliehen. In historischer Perspektive besehen scheint so eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für eine ausdifferenzierte Forschungslandschaft der Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften auf.
Unter der Berücksichtigung von Helga Grebings vielfältigem OEuvre bezweckt die wissenschaftliche Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung vom 27.-28.2.2019 im Haus der Geschichte des Ruhegebiets in Bochum, den jeweiligen Stand in Lehre und Forschung sowie deren neuere Tendenzen zu reflektieren.

Prominente Historikerinnen und Historiker diskutieren

Stefan Berger vom Institut für soziale Bewegungen der RUB im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, der Historiker und Landtagsabgeordnete Karsten Rudolph sowie Anja Kruke von der Friedrich-Ebert-Stiftung  eröffneten die gut besuchte Tagung. Dietmar Süß von der Universität Augsburg hielt den Eröffnungsvortrag, wo er der Frage nachging, warum sich historische Forschung noch mit der Geschichte der Arbeiterbewegung zu beschäftigt.

Die hochkarätig besetzte Abendveranstaltung wird die "historischen Dimensionen demokratischer Politik" diskutieren. Mit dabei sind die Historiker Peter Brandt aus Berlin und Constantin Goschler von der RUB, Christina Morina aus Amsterdam und Bernd Faulenbach vom Bochumer Verein "gegen Vergessen - Für Demokratie" sowie der WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn aus Köln.

Thea Struchtemeier

Autor:

Thea Struchtemeier aus Bochum

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