Theo Pointer: Rechts-Außen, Rezension

Theo Pointer: Rechts-Außen

Theo Pointer . erst einmal kurz vorgestellt

Geboren wurde er am 28.05.1964 in Bochum, in der damaligen Landesfrauenklinik (wie eigentlich alle Bochumer aus seinem Jahrgang). Von da an bis 2003 hatte er seinen Wohnsitz in Bochum, danach die Übersiedlung nach Essen.

Da ich auch ein Bochumer Junge bin , hat mich dieses Buch besonders neugierig gemacht .

Ich hatte am Anfang leichte Probleme , in die Handlung reinzukommen.
Aber nach einigen Seiten hat mich der Krimi immer mehr gepackt .
Auch seine Beschreibung der verschiedenen Charakter ist ihm einfach prima gelungen.

Rechts außen : hat mich sehr angesprochen , mir weitere Krimis von Theo Pointer zu kaufen .

Die Fußballnationalmannschaft hat ihr Trainingslager im Ruhrgebiet aufgeschlagen, und Kaltenbach, die Sturmhoffnung, erhält so einige Drohbriefe. Er ist mit einer Farbigen verbandelt und das scheint irgendwem ein Dorn im Auge zu sein.
Also heißt das : Polizeischutz .
Thalbach und Hoffmann erklären sich spontan bereit, Aufpasser bei den Kickern zu spielen.
Aber hier ist die Stimmung nicht immer gut: Der Spieler Kaltenbach und sein Manager Neubart tragen öffentlich einen hässlichen Streit aus.
Bevor all die Kripobeamten überprüfen können, ob etwa der Manager seinem Schützling die Drohbriefe geschickt hat, explodiert eine Bombe.
Tragisch die Opfer: es ist die deutsche Sturmhoffnung Kaltenbach und der Manager Neubert.
Theo Pointer schreibt in so einem offenen Stil , wie einer nur schreiben kann , der selbst im Kohlenpott aufgewachsen ist .
So z.B. schnapp dir deine Klamotten , oder da kommt eine Töle ( Hund ) angeschossen .
Auch wie er z.B. Katharina beschreibt : die Kommissarin flucht : Scheiße , sie stank wie ein Maulesel nach einer Himalajatour .

Obwohl es sind bestimmt wieder einige bei Lokalkompass die haben etwas dagegen . Ich denke so an spezielle Leute .

Ich mußte häufig an meine Jugend denken . Im Kohlenpott kann man was erleben .
Wie würde unser Herbert Knebel sagen ,
Höma, Boh glaubse , wat is dat dann ?

Ein prima Krimi bei dem man trotz des ernsten Themas öfter schmunzeln muß .
Es wird deutlich, gerade auch bei ausländerfeindlichen Anschlägen nicht immer alles so ist wie es scheint.

Auch das Privatleben der ermittelnden Beamten ist gut rübergegeben .

Fazit : Wer den Kohlenpott mag , liegt hier richtig .

Autor:

Peter Jablowski aus Bochum

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