Umjubelter Auftritt Böll-Schüler brachten das ABBA-Musical „Mamma Mia“ auf die Bühne

Jede Menge Spielfreude zeigten die Protagonisten bei den vier umjubelten Vorstellungen.
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  • hochgeladen von Andrea Schröder

„Ich hatte nicht die geringste Vorstellung von dem, was mich hier erwartet.“ meinte eine Zuschauerin überwältigt, stellvertretend für viele hundert andere. Was da vor restlos begeistertem, ausverkauftem Haus über die Bühne der Heinrich-Böll-Gesamt-schule Bochum ging, war keine herkömmliche Schüleraufführung, sondern gekonnt dargebotenes Musical-Theater, witzig, schwungvoll, mitreißend, von hoher musikalischer Qualität und Spielfreude.

Bewundernswert, was da auf die Beine gestellt wurde. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Zuschauer, ein einprägsames Erfolgserlebnis für über 60 an der Produktion beteiligte Schülerinnen und Schüler, die über Monate viel Kraft und Freizeit in harte Probenarbeit gesteckt haben, um eine großartige Leistung abzuliefern. Von wegen „Null-Bock-Generation“! Die Mühen sind überreich von Erfolg gekrönt worden.
Witzige Idee: Die Story des ABBA-Musicals „Mamma Mia“ wurde vom Schüler-Lehrer-Team für die „Böll“-Fassung in die Rahmenhandlung einer Enthüllungs-Talkshow eingebettet. Die Antwort auf die brennende Frage „Wer ist Sophies Vater?“ blieb zwar – mangels Interesse der Beteiligten und zum großen Verdruss der Moderatorin – am Ende verhüllt. Doch bis dahin wurden alle in das Auf und Ab des Gefühlslebens von Sophie und ihrer „Mamma Mia“ Donna hineingezogen, dank einer tollen, mit großer Spielfreude gepaarten schauspielerischen und musikalischen Höchstleistung von Solisten, Chor und Band. Der Elterngeneration waren natürlich die ABBA-Songs Note für Note vertraut. Man konnte mitsummen, mitlachen, und spätestens bei „Slipping through my fingers“ oder „The winner takes it all“ Tränen in den Augen haben.
Stellvertretend für die ausgezeichneten Gesangssolisten, bei denen jeder Ton sicher saß, seien die weiblichen Hauptrollen genannt: Die Donnas (alternierend Anita Kandzia und Giulia Arnold) sangen kraftvoll und ausdrucksstark, einfach bühnenreif, die Sophies (Marina Brieden und Julia Menke) gaben das zerbrechliche Mädchen auf der Suche nach sich selbst tonschön und herzergreifend. Der Schulchor, mal als Background, mal als Hauptakteur, bot eine Superleistung. Und die Band aus Lehrern und Schülern, in der neben Keyboard, Gitarre, Bass und Drums auch Blechbläser, Geige und Fagott zu hören waren, stützte das Ganze höchst professionell und sorgte für den peppigen Sound. Gelungen war auch die schwungvolle Choreographie der Tanzszenen.
Für die vorhandene Besetzung von Darstellern, Chor und Instrumentalisten wurde das Aufführungsmaterial – Textfassung und musikalische Arrangements – für dieses Projekt des Schulchores in mühevoller Arbeit arrangiert.
Das Team Jupp Roskam (szenische Leitung), Maria Heckeley (Band, Arrangement) und Eva Landwehr (Arrangement und musikalische Leitung) hat die Schülerinnen und Schüler zu dieser außergewöhnlichen, homogenen und stimmigen Performance geführt. Unterstützt wurden sie von weiteren Kolleginnen und Kollegen, die sich mit Schülern zusammen liebevoll um Bühnenbild, Requisite, Kostüme, Catering, Plakat und Programmheft gekümmert haben, sowie von Doreen Pelizaeus (Choreographie) und vom ehemaligen Schüler Max Jenrich und seinem Team mit perfekter Licht- und Tontechnik.
Mit Recht gab es „Standing Ovations“ an jedem der vier Abende.

Jede Menge Spielfreude zeigten die Protagonisten bei den vier umjubelten Vorstellungen.
Eine höchst professionelle Vorstellung lieferte das Böll-Ensemble bei der Aufführung des Musicals „Mamma Mia“ ab.

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