Welcome! – das Naturfreunde-Flüchtlingscafe mit Konzert- und Infoprogramm

Jeden Mittwoch findet in unserem NaturfreundeZentrum in Bochum-Langendreer (Alte Bahnhof Str. 175) ein Welcome-Cafe statt, dass von der Naturfreundejugend NRW initiert wurde. Daraus haben sich bereits viele Kontakte entwickelt. Am letzten Mittwoch haben junge Menschen aus Deutschland, Guinea und Nigeria bei den Naturfreunden zusammen gesessen und das Special Welcome-Cafe am 20.12.17 vorbereitet.

Programm:
18:00-18:30 Uhr - Afrikanisches Essen
18:30-20.00 Uhr - Interviews mit Fluchtzeugen:
Von Niger über Marokko nach Deutschland!
20:00-21:00 Uhr - Konzert von MR.PRO


„Das Welcome-Cafe im NaturFreundeZentrum findet jeden Mittwoch statt, um sich auszutauschen, Pläne zu schmieden und zu vernetzen. Mittlerweile besuchen einige junge Geflüchtete aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung Unterstr. in Bochum-Langendreer das Cafe, um für einige Stunden die triste Atmosphäre eines Camps zu verlassen und sich mit Jugendlichen aus Deutschland auszutauschen. Dabei entstand die Idee, eine gemeinsame Veranstaltung, ein Special Welcome-Cafe zu organisieren, um auch einer Öffentlichkeit zu zeigen: Wir sind eine Gruppe, die auf gleicher Augenhöhe - trotz Sprachbarrieren - miteinander kommunizieren möchte. Die jungen Männer aus dem Camp sind Zeitzeugen von Flucht und Migration, und sie werden authentisch von ihren Erlebnissen berichten und auf Fragen antworten:
- Warum habt ihr eure Länder verlassen / verlassen müssen?
- Was ist unterwegs (vor den Außengrenzen Europas) passiert?
- Wie geht es euch in Deutschland - konkret in Bochum?
Da in den Medien in der Regel nur über Geflüchtete berichtet wird, möchten wir mit diesem Special Welcome-Cafe zeigen, dass der persönliche Kontakt, die Begegnung wichtig sind, um ein solidarisches Miteinander und Zukunft zu gestalten. Wir möchten auch dazu beitragen, dass Menschen nicht in Isoliation und Ausgrenzung, sondern in Würde und Frieden leben können.
Daher sind alle Interessierten hiermit eingeladen, mit uns jungen Menschen aus Deutschland, Guinea und Nigeria Grenzen zu überwinden.“

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