Ausstellung im Kortroom endet am 15. Mai
Wunsch nach mehr Meer

Der Bochumer Medienkünstler Felix Freier hat seit Mitte April den KortROOM nahezu täglich kreativ gestaltet. Am 15. Mai endet die Ausstellung im Schaufenster des Bochumer Künstlerbundes mit einer Finissage von 16 bis 17.30 Uhr.
  • Der Bochumer Medienkünstler Felix Freier hat seit Mitte April den KortROOM nahezu täglich kreativ gestaltet. Am 15. Mai endet die Ausstellung im Schaufenster des Bochumer Künstlerbundes mit einer Finissage von 16 bis 17.30 Uhr.
  • Foto: bkb / privat
  • hochgeladen von Patricia Porwol

Im Kunst-Schaufenster des Bochumer Künstlerbundes, dem Kortroom in der Bochumer Innenstadt, Kortumstraße 49 findet noch bis Sonntag, 15. Mai eine spannende Bilderpräsentation statt, die sich nahezu täglich verändert hat. Der Bochumer Medienkünstler Felix Freier gestaltet seit Mitte April auf 17 Meter Wandfläche eine Rauminstallation zum Thema "Oh! Hier könnte etwas Meer sein!" Die Ausstellung endet mit einer Finissage von 16 bis 17.30 Uhr. Dann wird das Schau-Fenster zum geöffneten Schau-Raum. Besucher sind eingeladen.

Das Einzelne vervielfältigt sich

 Ausgangspunkt war ein einsames Einzelbild von einer Meerwelle auf großer weißer Wand. Inzwischen hat sich dieses Einzelbild hundertfach vervielfältigt. Vom Solitär zum Seriellen nennt Felix Freier die Strategie, den KortROOM mit einem sich wandelnden Kunstwerk kreativ zu bespielen.

Von der Idylle zur harten Realität

Allerdings wandelt sich die anfängliche Sommer-Sonne-Meer-Idylle durch Zusatzbilder und Begleitobjekte. Neben Luftmatratze, Sonnenschirm und Kreuzfahrtfeeling tauchen Bilder von Bohrinseln, Meeresstürmen, Ölverschmutzung und Müllmengen auf. "Mehr Meer" assoziiert eben nicht nur die freudvollen Urlaubsgedanken, sondern auch den höchst grenzwertig zerstörerischen Umgang mit einem wesentlichen Teil unseres Planeten. Felix Freier hat damit die Betrachter in der ersten Zeit der Ausstellung aufs Glatteis geführt: In der Endphase zeigt sich, dass der Wunsch nach "mehr Meer" unter Umständen auch zum Desaster werden kann.

Autor:

Patricia Porwol aus Bochum

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