Spargelzeit - bald ist es soweit
Veronika, der Spargel steht

Nicht mehr lange, dann machen sich die Spargelstecher wieder ans Stechen ..
Ab Ende April ist Erntezeit, auch Stech-Zeit genannt.

Um an das junge Gemüse heranzukommen, muss der Stecher zuerst einmal durch die Reihen ziehen.

Gestochen wird da, wo sich der Damm etwas hebt und sich die typischen kleinen Risse gebildet haben. Mit gespreizten Fingern wird der zu erntende Spargel freigelegt. Um nebenstehende Stangen samt Wurzelstock nicht zu beschädigen, fasst der Geübte den Spargel-Kopf und fährt mit dem Stechmesser längs der Stange herunter. Der gestochene Spargel wird sofort in den Korb gelegt und zum Schutz gegen Austrocknung abgedeckt.

Die beim Stechen entstehenden Hohlräume werden wieder glatt gestrichen.

Das Spargelstechen ist auch heute noch aufreibende Handarbeit. Freilich gibt es inzwischen motorisierte Hilfen…aber das bevorzugteste Werkzeug des Spargel-Stechers ist immer noch das gebogene Stech-Messer bzw. Stecheisen.

Da der Spargel in günstiger Lage bis zu 0,75 cm pro Stunde wachsen kann, geht der Stecher zweimal täglich, an den freundlichen Tagen, durch die Reihen.
Der Grünspargel wächst nach der Regel ebenerdig, ohne Dämme. Von daher ist das Stechen wesentlich einfacher und wird auch nur einmal am Tag vollzogen.

Und hier ein leckeres Spargelrezept auf „Französische Art“:

Zutaten für 4 Personen

1500 g weißen Spargel
Butter, Salz, Zucker
200 g Vorder- oder Hinterschinken
250 g milder Frischkäse
2 Eßl. Sahne
Frische Kräuter

Nach dem Waschen und Schälen die Spargelstangen kochen. Die holzigen Enden abschneiden. Dem Kochwasser Salz, Zucker und etwas Butter beigeben.
Den Schinken in feine Würfel schneiden, Kräuter fein hacken und mit der Sahne, dem Spargelsud und dem Frischkäse zu einer glatten Soße verrühren, die nicht flüssig sein soll.
Mit dem Schaumlöffel die vorsichtig die Spargelstangen herausnehmen und in eine Auflaufform legen. Schinkenwürfel und die Soße darüber verteilen und bei 200 ° im vorgeheizten Backofen 7 Min. gratinieren.
Dazu schmecken am besten frische Kartoffelchen.

Autor:

Hildegard Grygierek aus Bochum

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