Naturdenkmal
Merfelder Bruch

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Naturdenkmal Merfelder Bruch

Wer zügellose Pferde mag, der sollte unbedingt den Merfelder Bruch bei
Dülmen besuchen.

Etwa 12 km von Dülmen liegt die Wildpferdebahn mit ungefähr 350 Wildpferden.

Umgeben von großen Weideflächen ist das Reservat am Besten mit dem Auto zu erreichen. Am Ende des Wildbahnweges befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz. Die Parkgebühr bzw.
der Eintrittspreis beträgt pro Person 2 Euro 50 (Kinder 1,25 Euro). Dafür darf
man dann soweit laufen wie die Füße tragen, bzw. bis zu den Absperrungen und
nach Möglichkeit diese nicht überschreiten.

Auch nicht aus der Notdurft heraus. Wer sich aber dringend ungehindert erleichtern möchte, darf dies natürlich, auf natürliche Art tun. Aber bitte nicht im Wald oder auf der
Weide, sondern auf eines der Plumps-Klos direkt am Parkplatz.

Vom Parkplatz aus, auf dem man auch picknicken darf (10.00 – 18.00 Uhr), führt
der Streifzug über holprige Felder und Wege durch das erholsame
Naturschutzgebiet.

Die Luft, angefüllt mit Tannenduft, zwingt nahezu zum
Inhalieren, wobei der einzigartige Wohlgeruch, der sämig aus dem Feld- Wald- und
Wiesenboden aufsteigt, beispiellos ist.

Weitab vom Alltagsleben wird der Ruhesuchende in diesem Landstrich die Ruhe
finden, nach der er sucht .. und die so auffällig ist, dass man ihr fast nicht
trauen mag.

Trauen mag man seinen Augen kaum, beim Anblick der wilden Natur-Schönheiten.
Eine Herde wilder Pferde lebt seit frühesten Zeiten im Merfelder Bruch und wie
es heißt, sind die über 350 Tiere heute das einzige verbliebene Wildgestüt auf
dem europäischen Kontinent.
Aus der Kunde geht hervor, dass die Tiere sich selbst überlassen sind, ihren
Instinkten folgen und mit dem Nahrungsangebot, ihrem Lebensraum und der
Witterung zurechtkommen. Somit ist das Dülmener Pferd widerstandsfähig und
anspruchslos geblieben und urgesund.

Dem Eigentümer, Herzog von Croy sei Dank, dass die Herde vor dem
Untergang gesichert ist. Mit der Teilung des Merfelder Bruchs vor gut 150
Jahren schuf der Herzog den Tieren ein mittlerweile fast 400 ha großes
Reservat und rettete angesichts der fortschreitenden Parzellierung und
Kultivierung des Landes die Herde.

Na - Lust auf einen kleinen Ausritt vielmehr Ausflug bekommen?

Autor:

Hildegard Grygierek aus Bochum

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