Winter im Bochumer Tierpark: Nestor-Papageien spielen Eisfußball

Kea spielt Eisfußball.
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Deutschland bibbert in der momentanen Kälte, die Tiere im Bochumer Tierpark nicht!

In den Außenanlagen sind zurzeit nur "winterfeste" Tiere zu sehen, die sich nicht um Eis und Schnee scheren, wie die Luchse, die durch ihren dichten Pelz geschützt werden, die Seehunde, denen das 4°C kalte Wasser der "Nordseewelten" mit dicker Speckschicht sichtlich Vergnügen bereitet, oder die Keas, die sich einen neuen Sport ausgedacht haben: sie spielen Eisfußball.

Seit der erfolgten Umgestaltung des Tierparks im vergangenen Jahr sind alle Tiere auch bei schlechtem Wetter und im Winter in wohlig warmen Häusern für die Besucher sehr gut zu beobachten!

„Das neue Erlebniskonzept bewährt sich mit diesen wunderbaren Einblicken in erlebnisreicher Weise“, betont Zoodirektor Ralf Slabik.
Dank der mehrere Meter breiten entspiegelten Scheiben sind die Erdmännchen mit ihren Drillingen, die Nasenbären, die einem Schneeausflug kritisch gegenüber stehen, die Kattas und die Totenkopfaffen mit ihrem Nachwuchs und die Flamingos in ihren mit modernster Technik beheizten Häusern schon sehr gut zu beobachten.

In faszinierender Winterlandschaft lädt der Bochumer Tierpark auf geräumten Wegen zu einem beeindruckenden Schneespaziergang ein, in dessen Anschluss eine wohl verdiente Erwärmung im mehr als 2.000m2 große Aquarien- und Terrarienhaus wartet.
20 Süßwasseranlagen mit einem Volumen von 120.000 l, 6 Meerwasseranlagen mit einem Volumen von 200.000 l und 15 Terrarienanlagen mit einer Fläche von 500 m2 lassen die Besuchergedanken beim Anblick exotischer Korallenfische in wärmere Gegenden der Welt schweifen…

Autor:

Holger Crell aus Wattenscheid

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