"eine sozialistische Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen und für die einfachen Menschen"
60 Jahre cubanische Revolution: Große Konferenz in Bochum

60 Jahre cubanische Revolution: Große Konferenz in Bochum
  • 60 Jahre cubanische Revolution: Große Konferenz in Bochum
  • hochgeladen von Carsten Klink

Die Humanitäre Cuba Hilfe e.V. - HCH, die sich seit fast 25 Jahren in Kuba und in den letzten Jahren auch in Mali mit medizinischen, kulturellen und Bildungsprojekten engagiert, wird am 18. Mai 2019 in Bochum im Theater Thealozzi, Pestalozzistraße 21, ein weiteres außergewöhnliches kulturelles Projekt in Bochum realisieren.

Die Konferenz zum 60-sten Jubiläum der kubanischen Revolution wird von unserer Dachorganisation, dem Netzwerk Cuba e.V., dem bundesweit 37 Mitgliedsgruppen angehören veranstaltet. Wir, die HCH, richten die Veranstaltung als Mitgliedsorganisation hier in Bochum lokal aus. Anwesend werden der kubanische Botschafter und weitere Gäste aus Kuba sein. Außerdem sind Einladungen an alle in Deutschland lebenden ca. 8000 Kubaner*innen ergangen. Weitere Informationen, den Veranstaltungsflyer und das Plakat finden Sie im Anhang. Schwerpunkte der Veranstaltung werden Workshops sein, in denen Themen wie Frieden, internationale Solidarität, soziale Menschenrechte, Umwelt, Klima, globale Herausforderungen und Demokratie, Partizipation, Verfassung diskutiert werden.

Über ein halbes Jahrhundert eine Gesellschaft in eine Friedenszone und zu einem freien, unabhängigen Land mit großen sozialen Errungenschaften und unter aktiver Teilnahme der gesamten Bevölkerung umzugestal­ten, – das ist eine gewaltige und beeindruckende Leistung, die es wert ist zu diskutieren.

Fidel Castros Ideen und seine Tatkraft spielten dabei eine große Rolle. Mit Blick auf die Zukunft sagt der ehemalige Regierungschef Raúl Castro: „Die neuen Generationen haben die Pflicht zu gewährleisten, dass die kubanische Revolution für immer eine Revolution der jungen Menschen und gleichzeitig eine sozialis­ti­sche Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen und für die einfachen Menschen ist.“

In unserem Land findet das wenig Beachtung – selbst bei politischen Kräften, die eine „Transformation“ der sich wandelnden und eher immer unsozialeren kapitalistischen Marktwirtschaft in eine „solidarische Ökonomie“ oder einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ anstreben. In der ganztägigen Bochumer Konferenz haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Errungenschaften Kubas mit hiesigen gewerkschaftlichen Zielen und denen von Aktivisten der Umwelt-, Friedens-, Frauen- und anderen Bewegungen abzugleichen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuell stetig aggressiveren Politik der US-Regierung, aber eben auch der, der amtierenden Bundesregierung gegenüber fortschrittlichen Regierungen lateinamerikanischer Länder, welche die Lebensbedingungen für die einfachen Menschen in ihren Gesellschaften kontinuierlich verbessern wollen und deren Errungenschaften oft nicht im Fokus der öffentlichen Berichterstattung stehen.

Neben kubanischen Menüs, Cocktails, Kaffee & Kuchen gibt es auch ein attraktives Kulturprogramm, u.a. mit dem argentinischen Musiker Daniel Rodriguez und dem Schauspieler Rolf Becker.

Wir bedanken uns bei unserem Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, der freundlicherweise die Schirmherrschaft über diese weit überregionale Veranstaltung übernommen hat.

Der Eintritt ist für alle Bürger*innen frei, Spende erwünscht.

Das Programm:

10.00 Begrüßung und Kulturbeitrag
60 Jahre Kubanische Revolution, eine Einführung durch Ramón Ignacio Ripoll Díaz, Botschafter der Republik Cuba in Deutschland
Volker Hermsdorf, Journalist und Autor diverser Bücher über Kuba, spricht über die Bedeutung der kubanischen Revolution für uns

11.15 Beiträge unserer cubanischen Gäste und Diskussion mit ihnen über die Bedeutung der Kubanischen Revolution, ihren gelebten Internationalismus, den Anteil Fidel Castros und das Weiterleben seiner Ideen;
mit Elier Ramírez Cañedo, Historiker, und Dr. Francisca López Civeira, Leiterin beim Aufbau eines Fidel-Castro-Instituts in Havanna

13.00 Mittagspause

14.00 Arbeitsgruppen, parallel laufend, mit kurzen einleitenden Thesen von VertreterInnen sozialer Bewegungen und der Kuba-Solidarität in Deutschland
Arbeitsgruppe 1:
Frieden, Internationale Solidarität, Selbstbestimmungsrecht der Völker
Arbeitsgruppe 2:
Soziale Menschenrechte (Gesundheit, Bildung, Wohnen)
Arbeitsgruppe 3:
Umwelt, Klima, globale Herausforderungen
Arbeitsgruppe 4:
Demokratie, Partizipation, Verfassung – Rechte der Frauen, Inklusion

16.00 Kaffeepause

16.30 Podium – Abschluss und Ausblick
Wie geht es weiter in Kuba und Lateinamerika? Was können wir auch hier bei uns tun, damit eine andere Welt möglich wird?
Mit Elier Ramírez Cañedo, Francisca López Civeira, Volker Hermsdorf und zwei freien Plätzen für wechselnde Teilnehmer

18.30 Rolf Becker, Schauspieler und Gewerkschafter, liest Fidel Castro: "Die Geschichte wird mich freisprechen".
Mit einer Einleitung von Volker Hermsdorf

Ausklang mit Musik; ganztägige Foto-Ausstellung: "Gesichter aus Kuba"

Banda Bassotti - Guantanamera

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