Maskenpflicht in NRW im Unterricht
BürgerReportermeinung: Zumutung für die Schüler

Permanente Maskenpflicht an Schulen, auch im Unterricht, ist Verstoß gegen die Menschenrechte!
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Die dauernde Maskenpflicht für alle Schüler in weiterführenden Schulen (ab der 5. Klasse) ist unzumutbar und verstößt zudem gegen den Gleichheitsgrundsatz gegenüber anderen Einschränkungen aufgrund der Corona-Schutzverordnung. Während z.B. für Besucher von Kinos, Restaurant oder Theatern keine Maskenpflicht am festen Sitzplatz bzw. Tisch gilt, verlangt man von Kindern auch eine Maskenpflicht am festen Sitzplatz im Unterricht. Das beeinträchtigt nicht nur die Konzentration und auch akustische Verständigung zwischen Schüler und Lehrer, sondern kann zu Atemproblemen (vor allem bei den jetzt zu erwartenden hohen Temperaturen, die Klassenräume sind nicht klimatisiert) und zu psychischen Problemen führen. Das Letztere ist sehr wahrscheinlich. 

Beschäftigte in Fabriken, Läden usw. können zumindest in den Pausen ihren Mundschutz ablegen. Das ist für die Schüler nicht möglich, da die Maskenpflicht (unsinnigerweise) auch auf dem Pausenhof im Freien gilt, denn hier ist genug Platz für den notwendigen Abstand! Wie sollen die Kinder mit Maske denn viel trinken können, was bei der Hitze unbedingt notwendig ist? Oder gar die Schulspeisung einnehmen?

Ich  verurteile die Verantwortungslosigkeit vieler Demonstranten auf der Demo in Berlin, wo die Hygieneregeln nicht im geringsten eingehalten wurden. Aber eine Maskenpflicht auch in den Unterrichtsräumen halte ich für übertrieben und auch wegen anderer sehr wahrscheinlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch für einen Verstoß gegen die Menschenrechte.

Anstelle der Maskenpflicht an Schulen hätte der Präsenzunterricht nur stufenweise wieder eingeführt werden dürfen, um die notwendigen Sicherheitsabstände zu gewährleisten. Der sofortige Übergang zum Regelbetrieb in den Schulen geht wahrscheinlich auf den Druck der Arbeitgeberverbände bzw. Konzerne zurück, damit die oft berufstätigen Eltern wieder in vollem Umfang arbeiten können, um die Profite der Konzerne nicht zu gefährden!

Wenn ich ein schulpflichtiges Kind hätte, würde ich gegen die Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Pausenhof klagen und gleichzeitig einen stufenweisen Schulbetrieb fordern, bis ein Regelbetrieb wieder möglich ist.

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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