Busumleitung wegen Baustelle Kassenberger Straße stößt auf Unverständnis
Busse sollten weiter bis zur Haltestelle Im Berge fahren

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Seit dem 21.02.2020 ist der Bereich der Stützmauer auf der Kassenberger Straße in Höhe der Hausnummer 9 bis zum Jahresende zur Einbahnstraße geworden. Grund hierfür sollen Sicherungs- und Erneuerungsarbeiten an der dort befindlichen Stützmauer sein.

Dies bedeutet, dass der Linien- und Autoverkehr aus Bochum Dahlhausen kommend in Richtung Oberdahlhausen und Eppendorf über die Hasenwinkeler Straße umgeleitet wird und somit nun die gesamte Belastung auf dieser Strecke liegt. Die Bushaltestellen Im Berge, Am Birkenwald, Gaußstraße und Meinholtweg werden also von keiner Linie (345, 355 und NE5) angefahren und Personen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, müssen entweder zu Fuß zur nächsten angefahrenen Haltestelle (Scharpenseelstraße) laufen, oder mit dem Bus zur Haltestelle Bochum Dahlhausen Bf fahren und dort warten, bis der Fahrer seine Pause beendet hat, um die Umleitungsstrecke zu fahren.

Nicht zum ersten Mal Unverständnis bei den Anwohnern

Auch an der Weitergabe der Informationen von der Stadt scheitert es. Anwohner berichten, dass allein in den letzten drei Jahren etwa zu sechs Baustellen entweder verspätet, oder sogar keine Informationen zu baulichen Maßnahmen bekannt gegeben wurden. Umleitungen wurden eingerichtet, Straßen gesperrt und die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne vorher darüber informiert worden zu sein.

Die Regelung der Bogestra stößt ebenfalls auf großes Unverständnis. Bereits in der Vergangenheit gab es verschiedene Situationen, in denen der Linienverkehr nicht die Haltestelle Bochum Dahlhausen Bf anfahren konnte. Ein Beispiel hierfür sei die Sanierung des Bürgersteigs und des Geländers gegenüber der genannten Stützmauer. Die Buslinien schaffen es bei Schnee und Glätte nicht, den Berg runter oder wieder hoch zu fahren. Dennoch wurden alle Haltestellen bis Im Berge angefahren, denn dort befindet sich ein Wendehammer, der von der Bogestra genutzt wurde.

Die STADTGESTALTER fordern die Bogestra auf, die Umleitung der Buslinien zu überdenken

Die Nutzung des Wendehammers wäre ein großer Vorteil für die Anwohner, die derzeit mehr Zeit in Kauf nehmen müssen, um in Richtung Eppendorf zu fahren. Daher schlagen die STADTGESTALTER vor, während der Baustellenzeit einen der beiden Busse (345 und 355) über die Kassenberger Straße bis zur Haltestelle Im Berge fahren zu lassen. Der Wendehammer bietet die Möglichkeit, den Anwohnern, die unter Anderem aufgrund ihres Arbeitsweges auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, Zeit einzusparen. Aber auch älteren Menschen, die Schwierigkeiten haben zu laufen und die in Oberdahlhausen oder Eppendorf zum Arzt müssen, wäre damit geholfen.

Sandra Santlöbes
Die STADTGESTALTER

Autor:

Dr. Volker Steude aus Bochum

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