Mich erreichte soeben diese Pressemeldung...
Ein Akt der Verzweiflung

Wer wünscht sich diesen "bärtigen Kameraden" nicht zurück?
 Da war das Geld noch etwas wert und wer ein paar davon hatte konnte sein Taschengeld mit den Zinsen aufbessern. 

Ich erinnere mich noch an bis zu 14% Zinsen bei 5% Inflationsrate! 

Und jetzt da wirste als Sparer wohl um die Ernte Deines Sparens und Deiner Altersversorgung betrogen? 

Foto:Bundesbank-Archivbild
  • Wer wünscht sich diesen "bärtigen Kameraden" nicht zurück?
    Da war das Geld noch etwas wert und wer ein paar davon hatte konnte sein Taschengeld mit den Zinsen aufbessern.

    Ich erinnere mich noch an bis zu 14% Zinsen bei 5% Inflationsrate!

    Und jetzt da wirste als Sparer wohl um die Ernte Deines Sparens und Deiner Altersversorgung betrogen?

    Foto:Bundesbank-Archivbild
  • hochgeladen von Volker Dau

Die "EZB-Diktatur" nimmt offen sozialistische Züge an
so titelt

Prof. Markus C. Kerber, Berlin, zur heutigen Entscheidung die Anleihekäufe zu reaktivieren:

Dottore Draghi, fast schon am Ende seines Mandats, verfügt noch schnell am 12.9.2019, dass pünktlich zum Amtsantritt von Frau Lagarde am 1.11. die Anleihenkäufe in Höhe von 20 Mrd. monatlich wieder aufgenommen werden.
Damit erspart er der Nicht-Ökonomin Lagarde die Rechtfertigung eines Programms, an dessen Beschluss sie nicht mitgewirkt hat.
Nach 4 Jahren Anleihenkäufen mit einem Bestand von 2,6 Billionen Euro im Eurosystem hat sich an der Inflationsrate kaum etwas geändert.

Statt über die -offensichtliche – Entkopplung von Geldmenge und Inflation kritisch nachzudenken und mit ihren großen Ökonomenstäben über die Ursachen hierfür zu forschen, rekurriert die EZB auf jene Politikmittel, die bisher nicht gewirkt haben.

Dies ist nicht nur die Negation der eigenen Wirkungslosigkeit sondern der verzweifelte Kampf um institutionelle Selbstbehauptung.

Je offensichtlicher die Untauglichkeit der eigenen Politik geworden ist, umso rechthaberischer pocht Draghi auf die Fortführung der EZB-Fehler. Während selbst EZB-Freunde aus der Journaille und der Ökonomen-Zunft zu zweifeln beginnen, ob die EZB noch auf einem nachhaltigen Kurs ist, rezidivierte Draghi trotzig in seinen Irrtümern und verkauft sie als großen Wurf.

Gleichzeitig erklärt er die Fiskalpolitik zum neuen großen Parameter des EZB Handeln:

Nun ist es amtlich: die EZB bekennt sich dazu, Wirtschaftspolitik zu betreiben. Hierfür hat sie kein Mandat.

Der Rubicon ist überschritten.

Das alles erinnert an die letzten Jahre des DDR-Sozialismus. Eine kleine Clique von Machthabern verteidigt ihre durch demokratische Zustimmung nie legitimierten nahezu diktatorischen Befugnisse.
Draghi behauptet unwidersprochen, dass alle Maßnahmen einstimmig beschlossen wurden.

Dies läßt den Schluß zu, dass Herr Dr. Weidmann im EZB-Rat anders abstimmt, als er in der Öffentlichkeit redet. Werden sich die Deutschen weiterhin über das Verhalten des Bundesbank-Präsidenten Illusionen hingeben?

(Fette  Textzeilen von mir hervorgehoben!)

Kommentar von Volker Dau:

"Harter Tobak was der Herr Professor da verbreitet. Ob er da tatsächlich richtig interpretiert was bei der EZB passiert?

Dann muss der Bundeshaushalt wohl auch "nachgebessert" werden Herr Finanzminister?

Ich finde ja auch das die Null-Zins-Politik für die Sparer, evtl. sogar mit Minuszinsen ein Skandal ist!

Warum gehen die Sparer nicht auf die Straße? Sind die alle überaltert?

Sparen die jungen Leute nicht mehr?

Es wird ja auch eine Anti-Sparer-Politik betrieben!

---------------------------------------------------------------------------

Infos über Prof.Kerber:

https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_C._Kerber

Prof.Kerber Info:

Autor:

Volker Dau aus Bochum

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