Das Fahrrad ist modern
Erster Spatenstich - Arbeiten zum Radschnellweg beginnen

Nahmen gemeinsam den ersten Spatenstich vor: (von links) Axel Schäfer, Thomas Eiskirch, Minister Hendrik Wüst, Serdar Yüksel und Dirk Griepenburg (Straßen.NRW).  Foto: Peter Mohr
  • Nahmen gemeinsam den ersten Spatenstich vor: (von links) Axel Schäfer, Thomas Eiskirch, Minister Hendrik Wüst, Serdar Yüksel und Dirk Griepenburg (Straßen.NRW). Foto: Peter Mohr
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Es ist ein Mammutprojekt, das nun auch in unserer Stadt so richtig angekommen ist. Die Rede ist vom Radschnellweg Ruhr, der in naher Zukunft Duisburg und Hamm miteinander verbinden soll - auf einer Länge von mehr als 100 Kilometern.
 
Am Donnerstag wurde der erste Spatenstich für einen zunächst 900 Meter langen Abschnitt vorgenommen, der vom Westrand der Bochumer Innenstadt von der Jacob-Mayer-Straße aus Richtung Osten bis zur Bessemer Straße führt. Rund 2,5 Millionen Euro Baukosten sind allein für diesen relativ kurzen Bauabschnitt veranschlagt worden.
Kein Wunder, denn es wird eine 6,5 Meter breite neue "Bahn" erstellt - abseits von bestehenden Trassen und unter strenger Berücksichtigung aller baurechtlichen Vorschriften.
Insgesamt 17 Kilometer beträgt die Strecke des RS1 auf Wattenscheider und Bochumer Gebiet. "Wir müssen die Alltagsmobilität verbessern, und für uns steht der Radverkehr ganz oben", so Oberbürgermeister Thomas Eiskirch beim symbolischen ersten Spatenstich.
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, der aus dem fahrradaffinen Münsterland stammt, meinte zum Großprojekt: "Das Fahrrad ist modern."
Alltags- und Freizeitmobilität miteinander zu verknüpfen, sei eine der Zukunftsaufgaben, stimmten auch die anwesenden heimischen Parlamentarier Axel Schäfer (Bundestag) und Serdar Yüksel (Landtag) zu. Während auf Wattenscheider Gebiet die Trassenführung so gut wie in Stein gemeißelt ist (hinter dem Lohrheidestadion über die Bahntrasse, die die Blücherstraße kreuzt, bis nahe der Jahrhunderthalle), gibt es auf Bochumer Gebiet vor allem bei der Streckenführung durch die Innenstadt noch einige Fragezeichen.
"Radschnellwege sind ein wichtiger Teil der Lösung unserer Verkehrsprobleme. Sie machen den Radverkehr attraktiver und tragen so auch zum Klimaschutz bei. Jede zweite Autofahrt ist heute kürzer als fünf Kilometer", gab der Landtagsabegordnete Serdar Yüksel zu bedenken.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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