Voerde, Frankfurt, Stuttgart - ein Kommentar
Es geschah am helllichten Tag - Morde erschüttern das Sicherheitsgefühl, weniger die Sicherheit

Erst Voerde, dann Frankfurt, jetzt Stuttgart: Morde in aller Öffentlichkeit. Die Täter: In Deutschland Schutz Suchende. Entsetzen allenthalben. Und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung schwindet ähnlich wie bei Terroranschlägen, auch wenn sich diese Einzelfälle nicht signifikant in der Kriminalitätsstatistik niederschlagen. Die Botschaft, jeder könnte Opfer werden, und das am helllichten Tag, im öffentlichen Raum, sickert unmerklich ins Bewusstsein ein.

Jetzt könnte man die jüngsten Ereignisse nutzen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. Damit träfe man aber auch alle Flüchtlinge, die sich in Deutschland nichts zuschulden kommen lassen.

Keine Frage, Fehler wurden in der Flüchtlingspolitik gemacht. Nicht umsonst waren sich die Regierungsparteien schon früh einig, dass sich Verhältnisse wie 2015 nicht wiederholen dürften.

Das ändert aber nichts daran, dass in Deutschland eingereiste tickende Zeitbomben herumlaufen. Wie lassen sie sich entschärfen, zumal sie keine Warnung auf ihrer Stirn geschrieben haben?

Und wie geht Deutschland mit den Mördern von Voerde, Frankfurt und Stuttgart um, wo die Bombe schon detoniert ist. Ihren Asyl- oder Duldungsstatus sollten die Mörder mit der Tat verwirkt haben. 
Ist von politischer Seite eine Ausweisung ins Herkunftsland mit dortiger Aburteilung aufgrund hiesiger Ermittlungsergebnisse denkbar, möglich, wünschenswert?

In Deutschland lebt es sich nachweislich vergleichsweise sicher. Wir sollten dann aber auch alles dransetzen, dass sich die Bevölkerung entsprechend sicher fühlt. Da ist die Politik gefordert.

Autor:

Helmut Feldhaus aus Rheinberg

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