Türkei bombardierte Dörfer in Nordsyrien
Faschistisches Erdogan-Regime will fortschrittliche Kurden vernichten - USA "warnt" Türkei vor einseitigen Angriffen

Erdogan: Neuer Diktator der Türkei

Erst vor zwei Tagen gab es Angriffe der türkischen Streitkräfte auf Dörfer in Nordsyrien. Die türkische Armee griff am Abend des 4. August Dörfer in Şehba und Bab mit Artilleriegranaten und schweren Geschützen an, wie die kurdische Nachrichtenagentur „ANF“ meldet (Quelle ANF vom 06.08.19, 18.00 Uhr). Weiter heißt es in dem Bericht: Die Dörfer Herbil, Sêmûqa und Şêx Isa im nordsyrischen Kanton Şehba und die Dörfer Zuwyan, Xirbet Şaalê, Til Cîcan und Til Medîq bei al-Bab waren betroffen. Die Folgen des Beschusses mit Artilleriegranaten und schweren Geschützen sind noch nicht abzuschätzen. Zuvor hatte der türkische Regimechef Erdoğan angekündigt, die Region zu besetzen. Das Unrechtregime Erdogans will mit allen Mitteln die Bildung eines unabhängigen kurdischen Staates verhindern.

Heuchlerisch hat der neue Verteidigungsminister Mark Esper die Türkei Im Streit um die Einrichtung einer Sicherheitszone an der syrisch-türkischen Grenze vor einem Angriff auf die kurdische YPG-Miliz im Norden Syriens gewarnt. „Ein einseitiges Vorgehen (der türkischen Armee) wäre inakzeptabel“, sagte Esper am Dienstag während einer Asienreise.

Dabei ging es Esper nicht um den Schutz der Zivilbevölkerung, sondern um den Einfluss der imperialistischen USA auf die Region im Nahen Osten, da die neuimperialistische Türkei ein ernsthafter Konkurrent ist.

Derweil trafen sich die Unterhändler Washingtons und Ankaras zu einem letzten Gesprächsversuch über die seit langem von der Türkei geforderte Pufferzone. Die US-Regierung versuche, eine Einigung mit der Türkei zu finden, in der die Sorgen Ankaras Berücksichtigung fänden. Ziel sei es, „einseitige Angriffe“ zu verhindern, betonte Esper.

Zuletzt hatten auch die syrischen Kurden vor einer türkischen Offensive auf den kurdisch kontrollierten Teil Nordsyriens gewarnt. Die Türkei müsse „abgeschreckt“ werden - andernfalls werde Ankara „definitiv in die Offensive gehen“, sagte der hochrangige Kurdenvertreter Aldar Chalil im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

Die Türkei ging seit 2016 bereits zwei Mal gegen die YPG in Nordsyrien vor. Als Erdogan im Dezember mit einer neuen Offensive drohte, schlug US-Präsident Donald Trump die Schaffung einer 30 Kilometer breiten Pufferzone entlang der Grenze vor. Die Türkei bot an, eine solche Pufferzone umzusetzen.

Die Kurden lehnen eine türkische Beteiligung jedoch vehement ab. Am Montag forderte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu die USA dazu auf, die Zusammenarbeit mit der YPG zu beenden. Er fürchtete den weiteren Einfluss der imperialistischen USA. Die Kurden machten dem faschistoiden Erdogan sogar noch ein Angebot: Sie seien in dem Streit „flexibel“ und würden einer fünf Kilometer breiten Sicherheitszone zustimmen, betonte Chalil. Dies habe die Türkei jedoch selbstherrlich abgelehnt. In den vergangenen Wochen veröffentlichten türkische Medien regelmäßig Aufnahmen von Militärkonvois, die Ausrüstung und Einheiten in Richtung der syrischen Grenze transportierten (Quelle: dpa).

Sowohl der Türkei als auch der USA geht es nicht um eine Bekämpfung des Terrorismus (wie vorgeschoben wird), sondern um die Herrschaft über die Rohstoffe in Syrien bzw. dem Irak oder um die strategischen Vorteile. Die bedauernswerte Bevölkerung in den betroffenen Gebieten zahlt dafür buchstäblich den Blutzoll! Doch die Kurden in Syrien lassen sich nicht einschüchtern!

Ich verurteile aufs Schärfste die finanzielle militärische Unterstützung der Türkei durch Deutschland! Vor kurzem sind erst Millionen Euro an die Türkei geflossen! Das türkische Regime Erdogans gehört international isoliert und der Befreiungskampf der unterdrückten Völker in der Türkei (nicht nur der Kurden)  muss international unterstützt werden!

P.S.: Neueste Meldung aus der Nachrichten im WDR: Ein Deutscher ist in der Türkei verhaftet worden, weil er angeblich Terrororganisationen im Internet unterstützt hat! Dieser Deutsche wollte seinen Urlaub in der Türkei verbringen.

Ich kann nur alle eindringlich warnen: Machen Sie auf keinen Fall Urlaub in dem Unrechtstaat Türkei!  Es ist schlimm: Auch in Italien nimmt der faschistoide Einfluss von Salvini immer mehr zu. Italien nimmt den Tod von unzähligen Flüchtlingen auf dem Mittelmeer durch Verschärfung der Gesetze bewusst in Kauf, in dem Rettungsschiffe nicht mehr italienische Häfen anlaufen dürfen. Den Kapitänen drohen bei Zuwiderhandlung bis zum 1 Million Euro Strafe und das Schiff kann beschlagnahmt bzw. sogar zerstört werden!

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

2 Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.