Menschenverachtende US-Blockade beenden!
"Helft Kuba helfen": Spendenaufruf in Coronazeiten

"Kuba gibt vom dem, was es hat und nicht von dem, was übrig bleibt."
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Havanna/Bochum. Viele haben die Bilder des britischen Kreuzfahrtschiffes mit Covid-19-infizierten Menschen vor Augen, das nach vielen Absagen anderer Staaten am 17.3.2020 im Hafen Mariel / Kuba anlegen durfte. Die Passagiere und Teile der Mannschaft wurden dann unter großen Sicherheitsvorkehrungen von Havanna aus ausgeflogen. Sie bedankten sich überschwänglich für ihre Rettung.

Nur wenige Tage später eilten kubanische Medizinbrigaden zu humanitären Einsätzen in Venezuela, Jamaika und in andere karibische Länder. Auch aus dem schwer betroffenen Italien kam ein Hilferuf, dem Kuba mit Personal und Material nachkam: am 22.3. trafen 52 Helfer, Ärzte und Pflegepersonal, dort ein. Schon zuvor half Kuba mit einem eigenen Anti-Virus-Mittel vielen anderen Ländern, darunter auch China. Aus Solidarität.

US-Blockade beenden - Menschenleben retten
An Finanzen mangelt es in Kuba nun mehr und mehr, denn Touristen dürfen nicht mehr einreisen. Zudem zeigt die zuletzt immer wieder verschärfte US-Blockade zunehmend Wirkung auf alle Bereiche in Kuba, auch auf den Gesundheitssektor und den Kampf gegen COVID-19. Daher muss die Blockade gegen Kuba umgehend beendet werden genauso wie jegliche einseitigen Zwangsmaßnahmen der USA gegen andere Länder wie Venezuela oder Iran.

MediCuba-Europa, eine Solidaritätsorganisation mit Mitgliedsgruppen in 14 europäischen Ländern und einer schon lange bestehender Kooperation mit verschiedensten medizinischen Einrichtungen in Kuba, hat nun einen Aufruf gestartet, um das Land bei der Bewältigung dieser Krise zu unterstützen. Als eine Art Notfallprojekt sollen 156 000 Euro gesammelt werden, um Testreagenzien und Schutzausrüstung für die drei Referenzlaboratorien in Havanna, Villa Clara und Santiago de Cuba zu finanzieren, die schon in der Vergangenheit wesentlich von mediCuba-Europa unterstützt wurden. Dort werden die Tests auf Covid-19 (Coronavirus) durchgeführt.

Näheres siehe unter: http://www.medicuba-europa.org/2020/03/26/medicuba-europa-appeal-cuba-covid-19-llamamiento-medicuba-europa-cuba-covid-19/

Der Verein Humanitäre Cuba Hilfe (HCH) aus Bochum, in dem sich seit 1996 viele Menschen aus dem ganzen Ruhrgebiet für die Solidarität mit dem kubanischen Volk engagieren, bittet nun unter dem Motto "Wir helfen Kuba helfen" um Unterstützung für die Republik Kuba in dieser schwierigen Situation. "Als Mitglied von mediCuba-Europa MCE bieten wir eine Überweisungmöglichkeit auf das HCH-Konto mit Spendenbescheinigung an.", erklärt der Verein in seinem Spendenaufruf.

Spendenkonto der HCH e.V. bei der Sparkasse Dortmund
IBAN: DE52 4405 0199 0091 0160 36
Stichwort: Covid-19 Notfallprojekt mediCuba-Europa oder einfach MCE-COVID19

"Unsere Unterstützung ist extrem wichtig für Kuba und für viele andere Menschen in der Welt.", erklärt der Bochumer Arzt Dr. Klaus Piel von der Humanitären Cuba Hilfe.

"Kuba gibt vom dem, was es hat und nicht von dem, was übrig bleibt."
"Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker." (Ernesto Che Guevara)
Autor:

Carsten Klink aus Dortmund-Ost

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