Qualifizierungszentrum in Bochum-Langendreer bildet erfolgreich Zugewanderte aus
„Impulse werden in hervorragender Weise umgesetzt“

Das Qualifizierungszentrum in Bochum-Langendreer (quaz.ruhr) leistet hervorragende Arbeit. Foto: UWG: Freie Bürger
  • Das Qualifizierungszentrum in Bochum-Langendreer (quaz.ruhr) leistet hervorragende Arbeit. Foto: UWG: Freie Bürger
  • hochgeladen von Ulli Engelbrecht (StadtEcho)

Als herausragendes Projekt innerhalb seiner Mitgliederschaft benennt der Verein „QuAZ e.V.“, der im März 2017 von der IHK Mittleres Ruhrgebiet gegründet wurde, das Sprach- und Qualifizierungszentrum für Zugewanderte in Bochum („quaz.ruhr“). „Die Impulse des Vereins für die Unterstützung von Maßnahmen werden an der Somborner Straße in hervorragender Weise umgesetzt“, sagt Karl Heinz Sekowsky, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger, der das Zentrum in der früheren Opel-Lehrwerkstatt kürzlich mit einer Ratsdelegation besuchte und sich über die Arbeit und Bildungsangebote informierte.

Hier finde sich alles unter einem Dach, erläutert Peter Lübbert, Sprecher von „quaz.ruhr“: Sprachliche und berufliche Qualifizierung gehöre dazu, ebenso Bewerbertraining und Gespräche über Intergrationsthemen. Das Zentrum beschäftige derzeit 40 Vollzeit-, Teilzeit- und Honorarkräfte. Man habe zudem erreicht, dass die Finanzierung des Zentrums, das im September 2017 seine Arbeit aufnahm, auch im dritten Jahr gesichert sein werde. Wegen des hohen Bedarfs an Sprachkursen hätten die Arbeitsagenturen und JobCenter als Hauptgeldgeber nochmals draufgesattelt. An einer halbjährigen Maßnahme können inzwischen 300 statt 250 Frauen und Männer zeitgleich teilnehmen.

Was sich allerdings seit dem Start von „quaz.ruhr“ verändert hat: Die Zahl der Flüchtlinge in der Einrichtung nehme ab, die Zahl der Zugewanderten steige. Und: Es wachse die Zahl der Analphabeten in den Maßnahmen. Deshalb wurden die individualisierten Sprachkurse nochmals intensiviert. „Das macht Sinn, denn vor allem der Erwerb der deutschen Sprache ist die wesentliche Voraussetzung, um eine berufliche Perspektive entwickeln zu können“, betont Sekowsky.

Autor:

Ulli Engelbrecht (StadtEcho) aus Bochum

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