Kleinere Klassen und Talent-Lotsen für Grundschulen in Hamme

In der gemeinsamen Sitzung von Struktur- und Planungsausschuss sowie der Bezirksvertretung Mitte Ende Juni wurden die bisherigen Planungsergebnisse zu dem beabsichtigten integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) für den Stadtteil Hamme beraten. Die dazu von der Verwaltung erstellte Mitteilung listet eine Vielzahl von Maßnahmen auf, die unter Beteiligung eines externen Planungsbüros erarbeitet wurden.

„Wir haben frühzeitig auf die Notwendigkeit eines ISEK für Hamme hingewiesen und ein solches gefordert. Der Stadtteil präsentiert sich derzeit in Teilen unter Wert und bedarf der Unterstützung, beispielsweise bei der Aufwertung der vernachlässigten öffentlichen Infrastruktur“, berichtet das für Hamme zuständige CDU-Ratsmitglied Sascha Dewender. „Deshalb freuen wir uns, dass in der vorläufigen Liste fast 30 konkrete Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Mio. Euro vorgeschlagen werden. Darunter sind viele Dinge wie z.B. ein Hof- und Fassadenprogramm, Planungen zum Umbau von Hammer Park und Friedhof sowie Park Präsident oder die Neugestaltung des Amtsplatzes und vieles mehr, die wir seit Jahren gefordert haben“, so Dewender weiter.

Für die stadtteilorientierte Bildungsarbeit sieht die bisherige, vorläufige Planung der Verwaltung jedoch nur einen Betrag von 40.000 Euro vor – zu wenig wie die CDU-Vertreter vor Ort finden. „Das ist nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein und trägt den vorhandenen Herausforderungen nicht genug Rechnung“, bewertet Sascha Dewender den bisherigen Planungsstand. „Seit Jahren zählt nach der Sozialberichterstattung der Stadtteil Hamme zu den Bereichen, die aufgrund verschiedener Sozialindikatoren als besonders herausgefordert gelten, sog. Cluster 5“, so Dewender. Im Vergleich zu anderen Stadtteilen ist eine erheblich unterdurchschnittliche Zahl von Wechseln bzw. Schulformempfehlungen von der Grundschule zu weiterführenden Schulen mit dem Ziel der allgemeinen Hochschulreife (z.B. Gymnasium) festzustellen: Die (bedingte) Gymnasialempfehlung in Hamme beträgt nur 25 % im Vergleich zu dem Nachbarstadtteil Grumme mit über 66 %.

„Daher müssen die Maßnahmen des für Hamme geplanten ISEK bildungspolitisch ambitionierter sein. Deshalb haben wir bei der Fachverwaltung für den weiteren Planungsprozess des ISEK darum gebeten, eine Absenkung der Klassenrichtzahl bzw. kleinere Klassen in den Grundschulen für den Bereich Hamme zu prüfen, um dort individueller und besser fördern zu können“, teilt Sascha Dewender mit. „Auch wäre eine Art Talentlotse an den betreffenden Grundschulen zur gezielten Ansprache, Information und Förderung sinnvoll“, findet Dewender. Denn dadurch könnten hilfreiche Impulse am Beginn der Bildungskarriere gegeben und (verborgene) Talente unterstützt und ermutigt werden.

Autor:

CDU-Ratsfraktion Bochum aus Bochum

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