Kommunismus soll europaweit aufgearbeitet werden -- Gedenken zum 9.November 1989

Folterkammer in Hohenschönhausen. TPD-Foto:Volker Dau
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Kommunismus soll europaweit aufgearbeitet werden

5. Hohenschönhausen-Forum in Stasiopfer-Gedenkstätte


Die Aufarbeitung des Kommunismus als europäische Aufgabe ist Gegenstand einer Konferenz, die am 07.11. in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen stattfand
.
Auf der ganztägigen Veranstaltung diskutieren Experten aus verschiedenen Ländern, wie die juristische Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen verbessert werden kann.
Zudem geht es um eine Bestandsaufnahme, ob die personelle Erneuerung des Staatsapparates nach dem Sturz der kommunistischen Diktaturen tatsächlich gelungen ist.

Die Konferenz wurde mit einer Rede des renommierten französischen Historikers Stéphane Courtois eröffnet, der unter anderem das „Schwarzbuch des Kommunismus“ herausgegeben hat.
Vorträge hilten auch der frühere Berliner Chefermittler in Sachen DDR-Regierungskriminalität Christoph Schaefgen sowie Hans-Jürgen Grasemann, bis 1994 Sprecher der Erfassungsstelle Salzgitter, die für die Dokumentation von politischen Gewalttaten in der DDR zuständig war.
Über die Ergebnisse der personellen Erneuerung in Tschechien wird der Archivchef des Instituts für das Studium der totalitären Regime, Pavel Zacek, berichten.
Die Rolle der Kommunismusopfer in der Erinnerungskultur wird unter anderem von der Thüringischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Hildigund Neubert, und dem Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, behandelt.
Schließlich soll debattiert werden, wie eine gesamteuropäische Erinnerungskultur aussehen kann, die kommunistische und nationalsozialistische Verbrechen gleichermaßen im Blick hat.

Die Konferenz mit dem Titel „Die Aufarbeitung des Kommunismus als europäische Aufgabe“ findet in der Reihe der sogenannten Hohenschönhausen-Foren statt. Diese werden von der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und der Konrad-Adenauer-Stiftung einmal im Jahr veranstaltet. Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.stiftung-hsh.de

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