Antikriegstag
Kundgebung gegen Krieg, Ausbeutung und Faschismus

Forderung: Keine Militärforschung an den Unis
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  • Foto: privat Ulrich Achenbach vom 01.09.20
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Am 1. September jährt sich der Überfall des faschistischen Hitler-Regimes auf Polen zum 81. Mal. Am 1.9.1939 überfiel die Wehrmacht Polen und löste damit den Zweiten Weltkrieg aus.

Mehrere Junge Menschen, unterstützt von älteren Protestlern, gingen deshalb im Unicenter in Bochum-Querenburg auf die Straße. In den zahlreichen Reden am offenen Mikrofon wurde deutlich, dass die Gefahr eines Dritten Weltkriegs noch nie so groß wie heute war. "Die Aufkündigung von Abrüstungsabkommen, insbesondere durch die USA und die gleichzeitige Aufrüstung in den imperialistischen Ländern, aber auch Staaten wie Indien, Pakistan, dem Iran u.a. verschärft die Kriegsgefahr enorm", hieß es in den Wortmeldungen. "Konkrete gefährliche Entwicklungen gibt es in Belarus (Weißrussland) und in dem Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland bei der Suche nach Erdgas im östlichen Mittelmeer".

Kinder der Organisation Rotfüchse malten den Namen ihrer Organisation und ihre Forderungen mit Kreide auf das Straßenpflaster.

Eine Mitarbeiterin der Ruhruniversität erwähnt: "Zwar ist die Werbung der Bundeswehr bei uns verboten, es gibt jedoch ein Institut für Militärforschung. Deren Ergebnisse sind relevant für Militäreinheiten. Wir fordern ein Verbot dieser Militärforschung!"

"Eine weitere Ursache für die steigende Kriegsgefahr ist der Kampf des internationalen Finanzkapitals um seine Vorherrschaft. Durch eine neue Weltwirtschafts- und Finanzkrise seit 2018, verstärkt durch die Coronakrise, stecken auch die internationalen Konzerne in der Krise, da die Absatzmärkte weiter schrumpfen. Die Folge sind zunehmender Personalabbau und hohe weltweite Arbeitslosigkeit. Dadurch entsteht Widerstand und es kommt zu Massenprotesten. Durch brutales Vorgehen von Polizei oder gar Armee gehen viele Staaten in faschistischer Weise gegen diese Menschen vor", lautete ein Redebeitrag.

Ein Redner warnte vor rassistischer Wahlwerbung einer Partei zu den Kommunalwahlen: Begrenzung der Kindergartenplätze für Ausländer auf 5%, keine Unterstützungszahlung für Asylbewerber, mehr polizeiliche Überwachung auf den Straßen oder die Schaffung einer Stelle eines Àusländerrückführungsbeauftragten`bei der Stadt Bochum sind einiger dieser rassistischen Parolen.

"Kein Fußbreit den Faschisten" war der Tenor aller Demonstranten. Diese Kundgebung kam insbesondere bei jungen Leuten gut an. Zahlreiche Flyer wurden verteilt uns mehrere Passanten diskutierten mit Teilnehmern der Kundgebung.

Zum Abschluss wurde gemeinsam das Lied "Bella ciao" gesungen.

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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